Freitag, 17. Juli 2009
GdP-Forum „Fußball ohne Gewalt – eine Chance für NRW“
In NRW gibt es 33 Fußballvereine, deren Spiele regelmäßig von einem
massiven Polizeiaufgebot begleitet werden müssen, weil sonst gewaltsame
Ausschreitungen nicht zu verhindern sind. Selbst in den unteren Ligen – in der
Regionalliga West und bei etlichen Klubs der NRW-Liga – ist inzwischen eine
regelmäßige Polizeibegleitung unverzichtbar. „Fußball ohne Gewalt – eine Chance
für NRW“ lautet deshalb der Titel eines Forums des GdP am 20. August in der
Schalke-Veltins-Arena in Gelsenkirchen.
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Freitag, 10. Juli 2009
Pressemitteilung
Sammeln von DNA-Proben von Polizeibeamten umgehend einstellen!
Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter hat
Innenminister Ingo Wolf (FDP) aufgefordert, umgehend die zurzeit im
Polizeipräsidium Duisburg praktizierte systematische Speicherung von DNA-Proben
von Polizeibeamten zu unterbinden. „Die Speicherung von DNA-Daten ist ein
schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte. Sie bedarf nach der geltenden
Rechtsprechung der konkreten Begründung im Einzelfall und darf keinesfalls
vorsorglich für bestimmte Personengruppen angeordnet werden. Auch nicht für
Polizeibeamte“, erklärte Richter.
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Freitag, 26. Juni 2009
GdP-Exclusiv: Super-Sommer-Angebote für Mitglieder und deren Freunde
Gleich vier Exclusiv-Angebote bietet die GdP ihren Mitgliedern und deren
Freunde in diesem Sommer an: einen stark verbilligten Sondereintritt bei den
Karl-May-Spielen in Elspe (15./16. Juli und 2. August), den GdP-Sommertreff im
Movie Park Bottrop (17. Juli) und als besonderes Highlight den GdP-Familientag
am 14. August in Fort Fun in Bestwig/Sauerland. Für Studentinnen und Studenten
der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV), die in diesem Jahr ihre
Polizeiausbildung abgeschlossen haben, gibt’s zudem eine Abschlussfete im
Dance-Club Adiamo in Oberhausen, mit Bustransfer von allen Hochschulstandorten.
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GdP-Exclusiv: Super-Sommer-Angebote 2009 Sommertreff
Movie Park
Abschlussfete FHöV-Staatsprüfung ´09 im Dance-Club Adiamo
Dienstag, 23. Juni 2009
Pressemitteilung
GdP erreicht Aufhebung des Beförderungsstaus in den Spitzenfunktionen des
gehobenen Dienstes
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat den heutigen Beschluss
des Landeskabinetts, bei der Polizei in den kommenden Jahren 450 zusätzliche
Beförderungsmöglichkeiten nach A 12 sowie 150 zusätzliche
Beförderungsmöglichkeiten nach A 13 zu schaffen, als "kluge und sachgerechte
Entscheidung" gelobt. "Mit den zusätzlichen Beförderungsmöglichkeiten können
Polizeibeamte, die in ihren Behörden Führungsfunktionen und Fachaufgaben
übernehmen, endlich angemessen bezahlt werden", erklärte der
GdP-Landesbezirksvorsitzende Frank Richter. "Von der Kabinettsentscheidung geht
ein wichtiges Signal aus, dass sich auch bei der Polizei persönliches Engagement
und Leistung lohnen."
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Freitag, 19. Juni 2009
2010 droht erneuter Stellenabbau
Düsseldorf. Bis zur Landtagswahl 2010 will die Landesregierung die Zahl
der Beschäftigten um 12 000 Stellen gegenüber dem Beginn der Legislaturperiode
reduzieren. Auch durch Stellenabbau bei der Polizei. Betroffen wären vor allem
befristet Beschäftigte, da deren Verträge nicht verlängert werden dürfen. Die
meisten davon sind Frauen, wie die GdP in einem in der Juli-Ausgabe der
Zeitschrift „Deutsche Polizei“ erscheinenden Artikel warnt.
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Donnerstag, 18. Juni 2009
Pressemitteilung
Bürgernah heißt nicht schutzlos
Düsseldorf. Unmittelbar im Vorfeld der heutigen Sitzung des
Innenausschusses hat der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter
noch einmal an die im Landtag vertretenen Parteien appelliert, den Schutz der
Polizeibeamten gegen Gewalttäter nachhaltig zu verbessern. Zugleich erinnerte
Richter daran, dass die GdP maßgeblich an der Entwicklung des
Deeskalationskonzepts der nordrhein-westfälischen Polizei beteiligt gewesen ist.
An dieser Grundeinstellung der GdP werde sich nichts ändern.
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Mittwoch, 17. Juni 2009
Blaulicht weiterhin nur für die Polizei Düsseldorf.Die Ordnungsämter der Städte haben keinen
Rechtsanspruch, ihre Fahrzeuge mit Blaulicht und Einsatzhorn
auszustatten, um in dringenden Fällen schneller zum Einsatzort zu
gelangen. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf in einem von der
Stadt Wuppertal angestrebten Musterverfahren entschieden. Die
unmittelbare Gefahrenabwehr sei Aufgabe der Polizei und nicht die
anderer Behörden, stellen die Richter in der Urteilsbegründung fest.
(Az: 14 K 2548/08)
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Freitag, 5. Juni 2009
Kinder-Spitzel sind kein Wundermittel
Düsseldorf.„Der flächendeckende Einsatz von Kindern und
Jugendlichen als Testkäufer zur Überprüfung des Verkaufsverbots von
Alkohol an Heranwachsende geht an den Ursachen des wachsenden
Alkoholmissbrauchs vorbei“, darauf hat der nordrhein-westfälische
GdP-Vorsitzende Frank Richter aufmerksam gemacht. „Wichtiger als der
Einsatz von „Kinder-Spitzeln“ wäre es, die Eltern stärker in die
Pflicht zu nehmen“, forderte Richter. „Sie müssen ermutigt werden,
Anzeige gegen Geschäftsinhaber zu erstatten, die ihren Kindern
illegal Alkohol verkaufen. Das wäre das wirksamste Mittel, um den
wachsenden Alkoholmissbrauch nachhaltig zu bekämpfen.“
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Donnerstag, 4. Juni 2009
Innenminister dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen
Düsseldorf.Der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende
Frank Richter hat eindringlich an die in Bremerhaven tagenden
Innenminister appelliert, sich auf die Einführung von Mindeststrafen
bei Gewaltübergriffen auf Polizeibeamte zu verständigen. „Die Gewalt
gegenüber Polizeibeamten hat ein Ausmaß erreicht, das ein
unverzügliches Handeln unverzichtbar macht“, erklärte Richter. Die
Polizeibeamten, die jeden Tag ihre Knochen für die persönliche
Sicherheit der Bürger herhalten, hätten ein Recht, dass sich der
Staat schützend vor sie stellt, wenn sie selber von Gewalttätern
angegriffen werden. „Wir brauchen eine Mindeststrafe, um zu
verhindern, dass Gewaltangriffe auf Polizeibeamte von den Gerichten
weiterhin oft nur als Bagatelldelikte geahndet werden“, forderte
Richter. „Eine Mindeststrafe ist wesentlich zielführender als die
parteipolitisch motivierte Diskussion über die Einführung neuer
Höchststrafen.“
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Donnerstag, 28. Mai 2009
GdP unterstützt Protestaktion der Karstadtbeschäftigten Düsseldorf.Mit einem kurzen Grußwort bei der heutigen
Demonstration der Karstadtbeschäftigten vor dem Düsseldorfer Landtag
hat der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter die
Solidarität der Polizeibeamtinnen und -beamten mit dem Kampf der
Verkäuferinnen und Verkäufer für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze
betont. Richter hatte in seinem Grußwort daran erinnert, dass es bei
dem Kampf der Karstadtbeschäftigten nicht nur um den Erhalte der
Arbeitsplätze in den Kaufhäusern geht, sondern auch um die
Lebensqualität in den Innenstädten. „Wenn ihr eueren Job verliert,
verlieren wir alle“, betonte Richter.
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Donnerstag, 28. Mai 2009
GdP setzt Bezahlung der Übergabegespräche durch Düsseldorf.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat bei
ihrem Versuch, mit Hilfe der Verwaltungsgerichte die Bezahlung der
Rüstzeiten bei Dienstbeginn und -ende von Polizeibeamten
durchzusetzen, einen ersten Teilerfolg erzielt: Nach einer bereits
im vergangenen Jahr ergangenen Entscheidung des Verwaltungsgerichts
Aachen, gehört das „notwendige kurze Übergabegespräch zwischen den
Bediensteten der aufeinanderfolgenden Dienstschichten zum regulären
Dienst eines Polizeivollzugsbeamten“ (VG Aachen, 1 K 469/07). Weil
das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster dazu
eine Berufung nicht zugelassen hat, ist die Entscheidung der
Aachener Richter jetzt rechtskräftig (OVG NRW 6 A 702/08).
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Mittwoch, 27. Mai 2009
Polizei braucht die besten Köpfe
Düsseldorf.Wer in Nordrhein-Westfalen Polizeibeamter
werden will, durchläuft seit September vergangenen Jahres einen
dreijährigen Bachelor-Studiengang an der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung des Landes NRW (FHöV). „Mit dem Start des
neuen Studiengangs verfügt NRW über eine qualitativ hochwertige, von
anderen Bundesländern beneidete Ausbildung der angehenden
Polizeibeamtinnen und -beamten“, darauf hat der GdP-Vorsitzende
Frank Richter angesichts von Presseberichten hingewiesen, in denen
eine Abkehr von der zweigeteilten Laufbahn bei der Polizei gefordert
worden ist. „Der Polizeiberuf stellt hohe Anforderungen“, erklärte
Richter, „wir brauchen deshalb für die Polizei die besten Köpfe.“
Dafür ist das Bachelor-Studium ein entscheidender Garant: „Die hohe
Attraktivität des Polizeiberufs in NRW sorgt dafür, dass sich auch
in den kommenden Jahren genügend qualifizierte junge Menschen um die
Einstellung in den Polizeidienst bewerben werden.“
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Mittwoch, 27. Mai 2009
Schulkeller sind kein Schießplatz
Düsseldorf.„Der Respekt vor den Opfern der Amokläufe in
Winnenden gebietet es, umgehend alle Schießstände in
Kindertagesstätten und Schulen zu schließen“, das hat der
nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter angesichts der
heutigen Landtagsdebatte über die rund 160 Schießanlagen gefordert,
die alleine in Nordrhein-Westfalen in Schulen und Kindergärten
bestehen. „Schulen sind ein Ort des friedlichen Zusammenlebens und
Lernens“, erklärte Richter, „hier haben Schießplätze nichts zu
suchen“. Der GdP-Vorsitzende erinnerte daran, dass selbst
Schützenvereine heute nicht mehr auf die Idee kommen würden, in
Schulen und Kindergärten einen Schießstand zu errichten. „Dass es
hier überhaupt Schießstände gibt, ist vor allem darauf
zurückzuführen, dass in den sechziger Jahren mit der Umstellung von
Kohle- auf Gasheizungen plötzlich viele Kellerräume leer standen.
Das reicht aber als Begründung für das Festhalten an einem
unhaltbaren Zustand nicht aus“.
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Montag, 25. Mai 2009
Bundesligapause für neues Sicherheitskonzept der Polizei nutzen
Düsseldorf.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat das
Innenministerium aufgefordert, die fußballfreie Zeit in der
Bundesliga zu nutzen, um das Sicherheitskonzept der Polizei bei
Fußballspielen zu überprüfen. „Wenn wir verhindern wollen, dass sich
Gewaltexzesse von Fußballfans, wie zuletzt am Wochenende nach dem
Aufstieg von Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga, in der
Bundesliga-Saison 2009/2010 wiederholen, brauchen wir eine bessere
Ausrüstung der Polizei“, fordert der nordrhein-westfälische
GdP-Vorsitzende Frank Richter. Neben der Ausstattung aller
Einsatzfahrzeuge mit Schutzhelmen für die Beamten hält Richter auch
die Zulassung des sogenannten Einsatz-Mehrzweckstocks für den
Einzeldienst für überfällig. mehr....
Montag, 11. Mai 2009
Scheitern der Antiislam-Konferenz wirkt weit über Köln hinaus Düsseldorf.Der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende
Frank Richter hat das Scheitern der Antiislam-Konferenz der
rechtsextremistischen Initiative „Pro Köln“ als einen Erfolg für die
Demokratie gewürdigt, der weit über Köln hinaus wirken wird. „Dass
es Pro Köln trotz der Unterstützung durch rechtsextreme Parteien aus
anderen europäischen Ländern nicht gelungen ist, mehr als 200
Menschen zu ihrem ausländerfeindlichen Kongress nach Köln zu locken,
zeigt, dass Rechtsextremismus in Deutschland keine Chance hat“,
lobte Richter.
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Freitag, 8. Mai 2009
GdP fordert Einschränkung des Versammlungsrechts bei Verharmlosung
nationalsozialistischen Gedankenguts
Düsseldorf.Aufmärsche rechtsextremer Gruppen lassen sich
nicht dadurch verhindern, dass die Polizei vor Ort nicht über
genügend Kräfte verfügt. Darauf hat der nordrhein-westfälische
GdP-Vorsitzende Frank Richter auf dem Forum Kriminalpolitik der GdP
zum Thema „Gewalt von Rechts – eine Herausforderung für Polizei und
Gesellschaft“ hingewiesen. Richter plädierte stattdessen für eine
„Einschränkung des Versammlungsrechts, wenn Demonstrationen der
Verherrlichung und Verharmlosung nationalsozialistischen
Gedankenguts dienen“. Dadurch werde rechtsextremistischen Gruppen
die Möglichkeit erschwert, von der Polizei verhängte
Demonstrationsverbote von den Gerichten wieder aufheben zu lassen.
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Mittwoch, 6. Mai 2009
Düsseldorfer Polizisten machen mit Mahnwache gegen Wortbruch mobil Düsseldorf. Mit einer Mahnwache unmittelbar am
Rand der Bannmeile des Düsseldorfer Landtags erinnern seit heute
Mitglieder des GdP-Bezirks Düsseldorf Ministerpräsident Jürgen Rüttgers
(CDU) an sein Versprechen, die Gehälter der Beamtinnen und Beamten in
genau dem gleichen Maß zu erhöhen, wie das Einkommen der
Tarifbeschäftigten gestiegen ist. „Rüttgers steht bei den Beamten im
Wort“, erläutert GdP-Bezirksvorsitzender Heinrich Senkowski das Ziel der
Mahnwache, „schließlich hat er vor dem Potsdamer Tarifabschluss immer
wieder öffentlich erklärt, dass es 2009 kein erneutes Sonderopfer der
Beamten geben wird.“ Genau das plant die Landesregierung aber jetzt,
indem die Gehälter der Beamten um 20 Euro geringer steigen sollen, als
die der Tarifbeschäftigten.
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Mittwoch, 6. Mai 2009
Dortmunder Einsatz schwächt rechtsextremistische Szene
Düsseldorf.Das kluge und umsichtige Verhalten der Polizei
beim Vorgehen gegen die 400 Rechtsextremisten, die die 1.
Mai-Demonstration in Dortmund überfallen haben, führt zu einer
nachhaltigen Schwächung der rechtsextremistischen Szene. Darauf hat der
nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter vor dem Hintergrund
der Aktuellen Stunde des Landtags hingewiesen. „Den Dortmunder Kollegen
ist es trotz der begrenzten Zahl der vor Ort vorhandenen Kräfte
gelungen, unmittelbar nach dem brutalen Überfall auf die
DGB-Demonstration mehr als 400 Rechtsextremisten vorübergehend
festzusetzen und deren Personalien aufzunehmen. Das ist ein Erfolg gegen
Rechts, den man nicht hoch genug einschätzen kann“, erklärte Richter.
Anders als bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen in Berlin habe es
zudem in der Dortmunder Innenstadt kein Scherbenmeer gegeben. „Das
zeigt, dass die Polizei in NRW hoch professionell aufgestellt ist und
auch schwierige Situationen meistern kann“. Auch die Zusammenarbeit
zwischen den nordrhein-westfälischen Polizeibeamten und der
Bundespolizei habe in Dortmund hervorragend funktioniert.
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Mittwoch, 6. Mai 2009
Das Maß ist voll: GdP fordert Mindeststrafe für Übergriffe auf Polizei
Düsseldorf.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die im
Landtag vertretenen Parteien aufgefordert, sich im Bundesrat für die
Einführung einer Mindeststrafe bei Übergriffen auf Polizeibeamte
einzusetzen. „Der brutale Überfall von 400 Rechtsextremisten auf die
Teilnehmer der 1. Mai-Demonstration des DGB in Dortmund“, über den der
Landtag heute in einer Aktuellen Stunde diskutieren wird, „zeigt ein
neues, erschreckendes Maß extremistischer Gewalt“, warnt der
nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter. In Dortmund seien
von den Rechtsextremisten auch Polizeibeamte gezielt angegriffen worden.
„Darauf muss die Politik entschiedener als bisher reagieren“, fordert
Richter.
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Freitag, 1. Mai 2009
Politik für die Wirtschaftskrise mitverantwortlich Duisburg.Für die anhaltende Wirtschafts- und
Finanzmarktkrise sind nicht nur führende Industrie- und Bankmanager
verantwortlich, die durch überzogene Renditeerwartungen die
Bundesrepublik in die bislang tiefste Rezension geführt haben, sondern
auch führende Politiker. Darauf hat der nordrhein-westfälische
GdP-Vorsitzende Frank Richter vor 10 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
der 1. Mai-Kundgebung des DGB in Duisburg hingewiesen. Richter erinnerte
daran, dass es die Politik gewesen ist, „die über eine Vereinfachung von
Steuergesetzen den Managern erst den Weg gebahnt hat, auf dem sie
Milliarden am Finanzamt vorbei ins Ausland transferieren konnten“. Zudem
kritisierte Richter, dass die Politik über die gezielte Schwächung der
Gewerkschaften und über die Hartz-Reformen erst die Entstehung eines
Niedriglohnsektors möglich gemacht hat, „auf dem Millionen von Menschen
zu Löhnen arbeiten müssen, mit denen sie noch nicht einmal ihren
Lebensunterhalt finanzieren können“.
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Donnerstag, 30. April
2009Pressemitteilung
GdP erwartet Entschuldigung für vorschnelle Vorverurteilung der Polizei
Düsseldorf.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die
Mitglieder des Innenausschusses des Düsseldorfer Landtags aufgefordert,
sich für die vorschnelle Vorverurteilung der Polizei im Duisburger
Flaggenstreit zu entschuldigen. „Die Behauptung, das Abhängen von zwei
israelischen Fahnen am Rande einer Demonstration Anfang des Jahres in
Duisburg sei rechtswidrig gewesen, ist durch ein Rechtsgutachten
widerlegt, das heute im Innenausschuss diskutiert wird“, erklärte der
nordrhein-westfälische GdP Vorsitzende Frank Richter. „Ich erwarte, dass
sich die Innenpolitiker des Landtags, die nach der Demonstration von
einem „rechtswidrigen Polizeieinsatz“ und einem „schwarzen Tag für die
Demokratie“ gesprochen haben, bei den vor Ort eingesetzten
Polizeibeamten entschuldigen.“
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Mittwoch, 22. April 2009
GdP startet neue Veranstaltungsreihe zur Kriminalpolitik in NRW
Düsseldorf.„Gewalt von Rechts – eine Herausforderung für
Polizei und Gesellschaft“ – unter diesem Motto steht das erste „Forum
Kriminalpolitik“, zu dem die GdP am 7. Mai nach Düsseldorf eingeladen
hat. Auf der eintägigen Konferenz diskutieren Wissenschaftler und
Experten von Polizei und Verfassungsschutz über Strategien zur
Verhinderung rechtsextremistischer Straftaten. Im Fokus der Tagung steht
die Frage, welchen Beitrag die Polizei leisten kann, um den auch in NRW
zu beobachtenden Anstieg von Hasskriminalität und rechtsextremer
Gewaltdelikte wirksam entgegenzutreten. Das „Forum Kriminalpolitik“ der
GdP wird sich in den kommenden Jahren mit wechselnden
kriminalpolitischen Themen auseinandersetzen. Tagungsort der
Auftaktveranstaltung am 7. Mai ist der Ibachsaal im Stadtmuseum
Düsseldorf.
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Donnerstag, 9. April 2009
JAV-Wahlen
Vertrauensbeweis für die GdP
Düsseldorf.Bei den Wahlen zu den Jugend- und
Auszubildendenvertretungen (JAV) vom 07. bis 09. April 2009 erzielte die
GdP eindeutige Mehrheiten. Im Bereich der Polizei des Landes NRW
errangen GdP-Kandidatinnen und Kandidaten in der PHJAV im
Innenministerium vier von fünf Mandaten.Klare Mehrheiten erreichten die
GdP-Kandidaten auch bei den örtlichen JAV-Wahlen in den Bereichen Hagen,
Dortmund, Bielefeld, Düsseldorf, Köln, Aachen, Bonn, Münster,
Gelsenkirchen und LZPD. Insgesamt erzielte die GdP 79 von 91 zu
vergebenden Mandaten.
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Mittwoch, 8. April 2009
GdP begrüßt den Einsatz eines Spezialfahrzeuges für die Aufnahme
schwerer Verkehrsunfälle Düsseldorf.Das am heutigen Tage vom Innenminister des Landes
vorgestellte Spezialfahrzeug für die Aufnahme schwerer Verkehrsunfälle
hat es nun nach langer Vorarbeit zum Prototyp geschafft. Mit diesem
Fahrzeug werden künftig Spezialisten der Kölner Polizei im Stadtgebiet
Köln und auf der Autobahn schwere Verkehrsunfälle professioneller
aufnehmen können.
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Dienstag, 7. April 2009
JAV-Wahlen vom 07. - 09.04.2009
GdP fordert Überprüfung der ersten Klausurrunde im Bachelor-Studiengang
Düsseldorf.„Es kann nicht sein, dass bereits nach der ersten
Klausurrunde im neuen Bachelor-Studiengang fast über 200 Studierende vor
der Entlassung stehen“, kommentierte Karl-Heinz Kochs, im
geschäftsführenden GdP-Landesvorstand für Aus- und Fortbildung
zuständig, die erschütternden Ergebnisse der Kombiklausur Strafrecht und
Eingriffsrecht im Grundlagenmodul 3.
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Hier die Eilmeldung zum Download.
Montag, 30. März 2009
Berliner Vorgangsbearbeitungssystem könnte sinnvolle Alternative sein
Düsseldorf.Ohne ein neues System zur elektronischen
Erfassung und Bearbeitung von Ermittlungsverfahren droht bei der Polizei
in NRW in den kommenden Jahren ein Systemausfall bei der elektronischen
Vorgangsbearbeitung. Mit weitreichenden Folgen für die
Kriminalitätsbekämpfung. Bei einer Fachexkursion nach Berlin hat eine
Arbeitsgruppe des GdP-Landesbezirks im Detail untersucht, ob das
Berliner Vorgangsbearbeitungssystem POLIKS (Polizeiliches Landessystem
für Information, Kommunikation und Sachbearbeitung) nicht auch für NRW
eine Alternative zum ungeliebten IGVP sein könnte.
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(Zum Download)
Anforderungen an ein neues Vorgangsbearbeitungssystem bei der Polizei
Positionspapier der Gewerkschaft der Polizei (GdP)
NRW
Mittwoch, 25. März 2009
Landesregierung tut zu wenig gegen steigende Jugendkriminalität Düsseldorf.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert ein
entschiedeneres Vorgehen der Landesregierung gegen die steigende
Jugendkriminalität. Die Zahl von Jugendlichen und Heranwachsenden, die
mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist, ist 2008 um 2,0 Prozent
gestiegen, auf 140 138 Tatverdächtige unter 21 Jahren. „Es reicht nicht,
wenn Innenminister Wolf den Rückgang aller Straftaten in NRW um 2,8
Prozent als Erfolg feiert, den negativen Trend bei den Heranwachsenden
und Jugendlichen aber verharmlost“ erklärte der nordrhein-westfälische
GdP-Vorsitzende Frank Richter. „Die Politik muss zudem der mehr als 1000
jugendlichen heranwachsenden Intensivtäter mehr Aufmerksamkeit
schenken.“
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Dienstag, 24. März 2009
Polizeibeamte demonstrieren gegen Trickser und Täuscher im Kabinett Düsseldorf.Mehr als 800 Polizeibeamte aus ganz NRW haben
heute mit einer zweistündigen Mahnwache vor der Düsseldorfer
Staatskanzlei Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) an sein
Versprechen erinnert, die Bezüge der Beamten in diesem Jahr in genau dem
gleichen Umfang zu erhöhen, wie die Einkommen der Tarifbeschäftigen. Mit
der Mahnwache, an der sich auch 300 Feuerwehrleute beteiligt haben,
wehren sich die Polizeibeamten gegen Pläne der Landesregierung, die
Einkommen der Beamten um 20 Euro geringer zu erhöhen, als die der
Tarifbeschäftigten. „Uns geht es nicht nur um die 20 Euro, die uns
Rüttgers Monat für Monat vorenthalten will, sondern uns geht es auch um
die Glaubwürdigkeit der Landesregierung“, erklärte der GdP-Vorsitzende
Frank Richter. „Uns geht es darum, einen Wortbruch zu verhindern, der
das Verhältnis der Polizisten zu Ministerpräsident Rüttgers lange Zeit
nachhaltig belasten würde.“
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Donnerstag, 19. März 2009
Kaum noch Chancen auf Sporterlass
Düsseldorf. Trotz detaillierter Kritik der GdP hält Innenminister Ingo Wolf (FDP) an seinem Entwurf für einen Sporterlass fest,
mit dem die Polizisten verpflichtet werden sollen, sich vor allem in ihrer Freizeit körperlich fit zu halten. Ginge es nach Wolf,
dann bekämen die Polizeibeamtinnen und -beamten in NRW für das notwendige Training so gut wie keinen Freizeitausgleich.
Weitergehende Konzepte für ein umfassendes Gesundheitsmanagement sind dem Minister offenbar unbekannt.
Für die GdP-Mitglieder im Hauptpersonalrat der Polizei stehen die Verhandlungen über einen Sporterlass deshalb kurz vor dem Scheitern.
In einem Beitrag für die April-Ausgabe der Zeitschrift „Deutsche Polizei“ listet die GdP noch einmal die gröbsten Mängel des
geplanten Sporterlasses auf. mehr....
Dienstag, 17. März 2009
Wortbruch verhindern!
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) macht am 24. März mit einer Mahnwache vor der Düsseldorfer Staatskanzlei
gegen das von der Landesregierung geforderte erneute Sonderopfer der Beamten mobil. „Die Beamten haben in den vergangenen
Jahren bereits einen erheblichen Beitrag zur Sanierung der öffentlichen Finanzen geleistet. Das Urlaubsgeld wurde gestrichen,
das Weihnachtsgeld massiv gekürzt, die Arbeitszeit ohne Gehaltsausgleich verlängert. Und das bei gleichzeitigem Reallohnverlust“,
kritisiert der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter. „Deshalb haben sie jetzt auch einen Anspruch auf die immer
wieder von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers versprochene zeit- und inhaltsgleiche Übernahme des Tarifergebnisses der Länder.
Alles andere wäre Wortbruch.“ mehr....Aufruf zur Mahnwache am 24. März 2009
Donnerstag, 12. März 2009
Pressemitteilung
Rüttgers verspielt seinen guten Ruf bei der Polizei
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei hat die Entscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung, den Tarifabschluss für
die Beschäftigten der Länder nur in Teilen für die Beamten zu übernehmen, scharf kritisiert. Nach einem in dieser Woche vom Kabinett
gefassten, aber noch nicht veröffentlichten Beschluss, sollen die Gehälter der Beamten zum 1. März lediglich um einen Sockelbetrag
von 20 Euro erhöht werden, statt um 40 Euro wie bei den Tarifbeschäftigten. Auf der Grundlage dieser im Vergleich zu den Tarifbeschäftigten
niedrigeren Basis sollen die Bezüge dann zum 1. März diesen Jahres um 3 Prozent steigen. Mit Wirkung zum 1. März 2010 sollen sie um
weitere 1,2 Prozent steigen. Die von den Tarifparteien vereinbarte Einmalzahlung von 40 Euro für die Monate Januar und Februar 2009
soll für die Beamten ganz wegfallen. mehr....
Mittwoch, 11. März 2009
Pressemitteilung
Richter geht nicht von Wortbruch von Rüttgers aus
Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter geht nicht davon aus, dass Ministerpräsident Jürgen Rüttgers
bei der Übertragung des Tarifabschlusses auf die Beamten wortbrüchig wird. „Rüttgers hat in den vergangenen Monaten wiederholt
die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Abschlusses für die Tarifbeschäftigen auf alle Landesbeamten angekündigt. Ich gehe nicht
davon aus, dass Rüttgers in dieser Frage umfällt, wenn er die kommenden vier Wahlen in NRW bestehen will“, erklärte Richter.
„Ich habe allerdings auch keine Anzeichen dafür“, betonte Richter, „weil ich Rüttgers für verlässlich halte.“ mehr....
Mittwoch, 11. März 2009
Erlass ebnet Weg für faire Verteilung der Beförderungschancen im gehobenen Dienst
Düsseldorf. Der Geschäftsführende Landesbezirksvorstand der GdP hat in seiner gestrigen Sitzung den vom Innenminister Ingo Wolf
veröffentlichten Erlass zur Besetzung von A 12- und A 13-Stellen bei der Polizei begrüßt. Der Erlass soll nach dem Willen des
Innenministers auch bei der Verteilung der bis 2014 geplanten 600 zusätzlichen Beförderungsmöglichkeiten im gehobenen Dienst
Anwendung finden, die der Landtag im Rahmen des Nachtragshaushaltes 2009 noch beschließen muss. mehr....Erlass des Innenministers zur Planstellenbewirtschaftung im gehobenen Dienst
Montag, 9. März 2009
JAV-Wahlen 2009
„Wir für Euch“ – GdP tritt in allen zehn Ausbildungsbehörden und im LZPD an
Düsseldorf. Zwischen dem 7. und 9. April wählen 2300 Kommissaranwärtinnen und -anwärter sowie Auszubildende im Polizeibereich
in NRW ihre Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV). Eine örtliche JAV gibt es nicht nur in den zehn Ausbildungsbehörden, den
Polizeipräsidien Münster, Köln, Duisburg, Gelsenkirchen, Bielefeld, Hagen, Düsseldorf, Aachen, Dortmund und Bonn, sondern auch
im LZPD. Zudem entscheidet die Wahl über die Zusammensetzung der Polizei-Hauptjugend- und Auszubildendenvertretung im
Innenministerium (PHJAV). Die GdP tritt überall mit einer eigenen Wahlliste an. Die Hälfte aller Spitzenkandidaten sind Frauen.
mehr....Alle Spitzenkandidaten der GdP für die JAV-Wahlen 2009 auf einen Blick.
Donnerstag, 5. März 2009
Internationaler Frauentag 2009:
GdP fordert mehr Führungspositionen für Frauen
Frauen machen einen guten Job, doch der Aufstieg in Führungspositionen bleibt ihnen meistens versperrt – auch bei der Polizei.
Obwohl Polizistinnen bei der Ausbildung oft besser abschneiden als ihre männlichen Kollegen, ist der erreichte Stand der Gleichstellung
bei den Polizeibehörden noch weit von den gesetzlichen Vorgaben entfernt. Ein Grund: Oft erhalten Frauen unverdient schlechte Beurteilungen.
Mit einer Postkarten-Aktion hat die Frauengruppe der GdP deshalb alle Polizeipräsidenten und Leiter von Kreispolizeibehörden in NRW
aufgefordert, für eine diskriminierungsfreie Leistungsbewertung und für faire Aufstiegschancen von Frauen zu sorgen. mehr....
Montag, 2. März 2009
Abstand zu anderen Branchen hat sich verringert
Potsdam / Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter sieht in dem am Wochenende in Potsdam erzielten
Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst „einen wichtigen Zwischenschritt für das Ziel, die Einkommensentwicklung im öffentlichen
Dienst wieder an die anderer Branchen anzukoppeln“. „Mit einer Tariferhöhung von 5,8 Prozent für zwei Jahre bleibt der Abschluss zwar
erheblich hinter unserer Forderung von 8 Prozent für dieses Jahr zurück“, erklärte Richter, „aber der Abstand zu anderen Branchen hat sich
zumindest ein Stück weit verringert“, erklärte Richter. „Das zeigt: Die Zeiten, in denen es der Politik gelingt, den Beschäftigten bei der Polizei
und der Feuerwehr, in Schulen und Krankhäusern mit dem Hinweis auf angeblich leere Staatskassen einen Gehaltsverzicht abzupressen, sind
endgültig vorbei.“ mehr....
Freitag, 27. Februar 2009
Polizisten, Lehrer und Straßenarbeiter legen Düsseldorf erneut für Stunden lahm
Düsseldorf. Zum zweiten Mal innerhalb von nur zwei Wochen haben 10 000 Polizeibeamte und Feuerwehrleute, Lehrer und Straßenarbeiter,
Tarifbeschäftigte bei der Polizei und den Gerichten die Düsseldorfer Innenstadt für Stunden lahm gelegt. Mit der Demonstration, zu der die
Gewerkschaft der Polizei (GdP), die GEW, ver.di und der Beamtenbund aufgerufen hatten, haben die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes
ein unüberhörbares Signal gesetzt: Kommt es an diesem Wochenende nicht zu einem deutlich verbesserten Tarifangebot, droht im öffentlichen
Dienst eine Urabstimmung. mehr....
Mittwoch, 18. Februar 2009
Demonstration 27. Februar, Düsseldorf
Es reicht! Gemeinsam gegen Linssens Mogelpackung
Düsseldorf. Ginge es nach den Arbeitgebern, dann müssten die Beschäftigen bei der Polizei, in Schulen und Krankenhäusern 2009 erneut
sechs Monate Nullrunde hinnehmen. Erst dann sollen die Einkommen steigen, nominell um 4,2 Prozent, wegen der von den Ländern geforderten
erneuten Nullrunde für die erste Jahreshälfte real aber nur um 2,1 Prozent. Denn die übrigen 2,1 Prozent würden sich erst 2010 auswirken.
Dieses Angebot ist eine Mogelpackung. Es liegt unter der Inflationsrate. Am 27. Februar gehen deshalb Tarifbeschäftigte und Polizeibeamte
aus ganz NRW erneut in Düsseldorf auf die Straße. Wir demonstrieren gemeinsam mit Lehrern und Feuerwehrleuten, Beschäftigen in den
Krankenhäusern und beim Straßendienst des Landes NRW für faire Tariferhöhungen. Damit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sich nicht
seiner Verantwortung für die eigenen Beschäftigten entzieht. Schließlich sitzt NRW-Finanzminister Helmut Linssen als Verhandlungsführer
der Länder bei den Verhandlungen unmittelbar mit am Tisch. mehr....
Dienstag, 17. Februar 2009
Pressemitteilung
Unfallzahlen bei Kinder und Älteren noch immer zu hoch
Düsseldorf. „Der erneute Rückgang der Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten oder getöteten Menschen in Nordrhein-Westfalen zeigt,
dass die von der Polizei ergriffenen präventiven Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit greifen“, erklärte der stellvertretende
GdP-Vorsitzende Peter Hugo zur heute veröffentlichten Verkehrsunfallbilanz 2008. „Sorge bereitet aber die nach wie vor zu hohe Zahl
verletzter Kinder und der Anstieg der Verkehrsopfer bei den ab 65-Jährigen. mehr....
Freitag, 13. Februar 2009
Pressemitteilung
Klüngelgesetz geht nicht weit genug
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat Zweifel, ob die vom nordrhein-westfälischen Landtag geforderte Gesetzesinitiative
zur Verhinderung von Korruption in öffentlichen Unternehmen weitreichend genug ist. „Wir begrüßen jede Initiative, die zu mehr
Transparenz in öffentlichen Unternehmen führt, als wichtigen Schritt zur Korruptionsbekämpfung“, erklärte der stellvertretende
GdP-Vorsitzende Herbert Uebler, „aber das eigentliche Problem, die Bestechung von Mandatsträgern, wird mit dieser Initiative
nicht angegangen“. mehr....
Dienstag, 10. Februar 2009
Wir fordern keine Milliarden wie die Banken, sondern
8 Prozent für alle
Düsseldorf. Vier Tage vor dem Beginn der dritten, entscheidenden Verhandlungsrunde sind in Düsseldorf trotz stürmischem
Regenwetters erneut 8000 Beschäftigte der Polizei, aus Schulen und Bildungseinrichtungen, Krankhäusern und der öffentlichen
Verwaltung des Landes auf die Straße gegangen, um ihrer Forderung nach einer Tariferhöhung von 8 Prozent Nachdruck zu verleihen.
Unter ihnen mehr als 3000 Mitglieder der GdP. „Die Zeit des Abwartens ist vorbei“, erklärten Vertreter von ver.di, GEW, GdP und
DGB auf der Kundgebung. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers dürfe sich nicht länger hinter den anderen Bundesländern verstecken,
sondern müsse dafür sorgen, dass die Länder endlich ein tragfähiges Tarifangebot vorlegen. Schließlich sitzt NRW-Finanzminister
Helmut Linssen für die Länder mit am Verhandlungstisch. mehr....
Dienstag, 10. Februar 2009
GdP-Veranstaltungskalender 2009
Düsseldorf. Einen schnellen Überblick über alle wichtigen Veranstaltungen der GdP bietet der Terminplan 2009, von
gewerkschaftlichen Fachseminaren über das GdP-Motorrad-Sicherheitstraining bis zu den Coaching-Kursen für die
Diplom- und Bachelor-Studenten an der FHöV. Auch wichtige Freizeitangebote wie der GdP-Familientag in Fort Fun, das
GdP-Spezial-Angebot für die Karl May Festspiele, die GdP-Gala-Disco im Adiamo in Oberhausen und die traditionelle
Seniorenfahrt auf dem Biggesee finden sich in dem Flyer. mehr....
Mittwoch, 4. Februar 2009
Große Beteiligung am Polizeiaktionstag in Hannover ist deutliches Warnsignal an die Länder
Hannover. Die stellvertretende GdP-Vorsitzende von Nordrhein-Westfalen, Brigitte Herrschaft, sieht in der großen Beteiligung von
Beschäftigten des öffentlichen Dienstes am gestrigen Polizeiaktionstag in Hannover „ein deutliches Warnsignal an die Länder,
endlich ein Tarifangebot vorzulegen“. „Die Zeit der Sonderopfer des öffentlichen Dienstes ist vorbei“, erklärte Herrschaft.
„Nach Jahren mit massiven Reallohnverlusten müssen die Beschäftigten bei der Polizei, in Schulen und Krankenhäusern endlich
wieder mehr Geld in der Tasche haben“. Unter den mehr als 14 000 Gewerkschaftsmitgliedern des öffentlichen Dienstes, die in
Hannover am Amtssitz des Verhandlungsführers der Länder, dem niedersächsischen Finanzminister Hartmut Möllring, vorbeigezogen
sind, waren auch GdP-Mitglieder aus Recklinghausen, Gelsenkirchen und Ostwestfalen mehr....
Mittwoch, 28. Januar 2009
Gewerkschaften erhöhen Druck auf die Landesregierung
Düsseldorf. Mit einem Warnstreik von 1500 angestellten Lehrerinnen und Lehrern aus ganz NRW haben die Gewerkschaften
des öffentlichen Dienstes den Druck auf die Landesregierung erhöht, bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 14./15. Februar in
Potsdam ein substanzielles Angebot für die überfällige Tariferhöhung der bundesweit 700 000 Beschäftigten der Länder vorzulegen.
Auf einer zentralen Kundgebung in Düsseldorf hat der nordrhein-westfälische GEW-Vorsitzende Andreas Meyer-Lauber dabei
ausdrücklich die Landesregierung in die Pflicht genommen. „Dieser größte Lehrerstreik, der jemals in NRW stattgefunden hat,
ist ein deutliches Warnsignal an die Herren Möllring und Linssen, sich zu bewegen“, erklärte Meyer-Lauber.
GdP-Geschäftsführer Heinz Rump warnte auf der Kundgebung die Politiker davor, die berichtigten Gehaltsforderungen der
Beschäftigten zurückzuweisen, während sie gleichzeitig Milliarden für Banken bereitstellen, die sich verspekuliert haben.
„Die Forderung nach einer Gehaltserhöhung von acht Prozent ist gerecht und angesichts der gestiegenen Steuereinnahmen
finanzierbar“, erklärte Rump. mehr....
Mittwoch, 28. Januar 2009
GdP verlost Karten für die Ruhrfestspiele
Recklinghausen. Theaterstücke der skandinavischen Autoren Henrik Ibsen, August Strindberg und Ingmar Bergmann, Lesungen
bekannter deutscher Schauspielerinnen und Schauspieler wie Hannelore Elsner, Ulrich Matthes, Nina Hoss und Otto Sander und
eine Late-Night-Kabarett-Reihe mit Georg Schramm, Hagen Rether, Piet Klocke und Horst Schroth sind nur einige der Highlights
der Ruhrfestspiele Recklinghausen. Denn auch in diesem Jahr geben sich bei den gemeinsam vom DGB und der Stadt
Recklinghausen getragenen Ruhrfestspielen (01.05. – 14.06.2009) große Namen die Klinke in die Hand. Gewerkschaftsmitglieder
bekommen die Eintrittskarten der Ruhrfestspiele zu Sonderkonditionen. Für einige GdP-Mitglieder ist der Eintritt sogar kostenlos:
Unter allen, die bis Ende März mindestens ein neues Mitglied werben, verlost der Landesbezirk NRW vier mal zwei Freikarten
für das Late-Night-Kabarett „Thomas Bernhard hätte geschossen“ mit Georg Schramm am 16. Mai. mehr....
Donnerstag, 22. Januar 2009
Wer über Innere Sicherheit redet, sollte sich vorher schlau machen
Düsseldorf. „Die von CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst geforderte Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten und
die gezielte Bekämpfung der Drogenkriminalität im Umfeld von Schulen gehören längst zum Alltag der Polizeiarbeit in NRW“,
darauf hat der GdP-Vorsitzende Frank Richter hingewiesen. mehr....
Mittwoch, 21. Januar 2009
Frank Richter: 8 Prozent Gehaltserhöhung ökonomisch vernünftig
Düsseldorf. Eine Gehaltserhöhung von 8 Prozent für die 750 000 Beschäftigten der Bundsländer ist nicht nur sozial gerecht,
sondern auch ökonomisch vernünftig. Denn sie würde den Beschäftigten in Schulen und Krankenhäusern, bei der Justizverwaltung
und der Polizei zumindest das Geld wieder zurückgeben, das sie in den letzten Jahren durch den Kaufkraftverlust verloren haben.
Eine Lohnerhöhung von 8 Prozent wäre deshalb das beste Konjunkturprogramm. Denn wer wüsste besser als die Beschäftigten,
wo nach Jahren mit massiven Einkommensverlusten bei den privaten Konsumausgaben der Schuh am heftigsten drückt.
Wer wüsste besser, wo längst überfällige Anschaffungen endlich nachgeholt werden müssen. Das schreibt der nordrhein-westfälische
GdP-Vorsitzende Frank Richter in einem Kommentar für die Februar-Ausgabe der Deutschen Polizei. mehr....
Montag, 19. Januar 2009
Es reicht - Keine weitere Verunglimpfung der gesamten Polizei in NRW !
Düsseldorf. Nach der pauschalen Verurteilung der Einsatzkräfte in
Duisburg anlässlich der Demonstration vom 10. Januar
und der anschließenden
Ankündigung mit der israelischen Fahne zu demonstrieren und damit eine weitere
Eskalation auf dem
Rücken der Kollegen in Kauf zu nehmen, geht die
Verunglimpfung der Kolleginnen und Kollegen sowie der gesamten NRW
Polizei durch
den Vorsitzenden der DPolG Rainer Wendt in einem unerträglichen Maß weiter.
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Sonntag, 18. Januar 2009
Pressemitteilung
Deeskalationsstrategie hat sich in Duisburg bewährt
Duisburg. Der GdP-Vorsitzende Frank Richter sieht in dem weitgehend
friedlichen Verlauf der beiden Demonstrationen zum palästinensisch-israelischen
Konflikt am gestrigen Samstag in Duisburg eine Bestätigung der
nordrhein-westfälischen Deeskalationsstrategie. „Die Duisburger Polizei hat
umsichtig und angemessen gehandelt“, erklärte Richter. „Dass es in Duisburg
nicht zu größeren Auseinandersetzungen zwischen den Teilnehmern beider
Demonstrationen gekommen ist, ist nicht nur der Präsenz starker Polizeikräfte zu
verdanken, sondern vor allem dem umsichtigen Handeln der vor Ort eingesetzten
Polizeibeamtinnen und -beamten.“
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Freitag, 16. Januar 2009
Pressemitteilung
Konjunkturprogramm II: Polizei nicht übergehen
Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter hat
die Landesregierung aufgefordert, bei der Verteilung der Gelder aus dem
Konjunkturprogramm II den Investitionsbedarf bei der Polizei nicht zu übergehen.
„Trotz etlicher Neubaumaßnahmen gibt es in NRW noch immer zahlreiche
Polizeidienststellen, deren baulicher Zustand jeglicher Beschreibung spottet“,
sagte der Richter. Einen Investitionsstau gibt es nicht nur bei den örtlichen
Wachen, sondern auch bei der Autobahnpolizei, beim Ausbau der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung und beim Wagenpark der Ermittlungsdienste. „Das Land hat
jetzt die einmalige Chance, längst überfällige Investitionsentscheidungen
vorzuziehen, weil etliche Maßnahmen bereits baureif vorbereitet sind und
unverzüglich in Angriff genommen werden könnten, erklärte Richter. „Diese Chance
darf sich das Land nicht entgehen lassen
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Donnerstag, 15. Januar 2009
Mit 8 Prozent aus der Krise - Gewerkschaften demonstrieren am 10. Februar vor
der Staatskanzlei
Düsseldorf. 100 Milliarden haben Bund und Länder für die Rettung des
maroden Banksystems bereitgestellt. Weitere 50 Milliarden Euro sollen im Rahmen
des Konjunkturprogramms II für die Sanierung heruntergekommener Schulen, den
Ausbau der Infrastruktur und die Senkung der erst Anfang Januar massiv
gestiegenen Krankenversicherungsbeiträge aufgebracht werden. Doch bei den
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die in den nächsten Jahren über steigende
Steuern die zusätzlichen Staatsausgaben finanzieren müssen, kommt von den
Milliarden nichts an. Gerade einmal zwei- bis dreihundert Euro haben sie im
Schnitt durch das Konjunkturprogramm pro Jahr mehr in der Tasche – bei
steigenden Preisen. Zu wenig, um die viel zu schwache Binnennachfrage zu
beleben. ver.di, GEW und GdP fordern deshalb für die Beschäftigen des Landes
eine Tariferhöhung von 8 Prozent, mindestens 200 Euro für jeden. Damit die
Landesregierung sich nicht nur für die Interessen der Banken stark macht,
sondern ihren Beschäftigten wieder faire Einkommen zahlt, demonstrieren sie am
10. Februar vor der Düsseldorfer Staatskanzlei.
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Mittwoch, 14. Januar 2009
Opferschutz für Polizisten muss verbessert werden
Düsseldorf. Glaubt man Innenminister Ingo Wolf (FDP), ist
Nordrhein-Westfalen beim Opferschutz bundesweit vorbildlich. Das hat Wolf in den
vergangenen Tagen zumindest gegenüber der Presse erklärt. Für den Schutz von
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die selbst Opfer einer Straftat geworden
sind, gilt das allerdings nicht, wie Erfahrungen der GdP belegen. Trotz der
Fürsorgepflicht, die der Innenminister gegenüber den ihm unterstellten
Polizeibeamten hat.
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Montag, 22. Dezember 2008
GdP dringt auf schnelle Lösung der unbefriedigenden Raumsituation an den
Fachhochschulstandorten Bielefeld und Köln
Seitdem das Land NRW die Zahl der Polizeianwärterinnen und -anwärter, die
durch ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) auf
den Polizeiberuf vorbereitet werden, im vergangenen September von 500 auf 1100
erhöht hat, herrscht an den Hochschulstandorten Bielefeld und Köln akute
Raumnot. Ein Teil der dort Studierenden muss mit ihren Lehrveranstaltungen nach
Münster bzw. Duisburg ausweichen, weil am eigenen Hochschulstandort nicht
genügend Räume zur Verfügung stehen. Die GdP sieht dadurch die
Ausbildungsqualität der angehenden Polizeibeamtinnen und -beamten gefährdet. In
einem Brief an Innenminister Ingo Wolf (FDP) hat sie ein Maßnahmenpaket
vorgeschlagen, mit dem die unbefriedigende Raumsituation kurzfristig verbessert
werden kann.
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Donnerstag, 18. Dezember 2008
Richter: Entscheidung des EU-Parlaments ist Sieg der Vernunft
Straßburg Der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter hat
die Entscheidung des EU-Parlaments, die maximal zulässige Wochenarbeitszeit in
der EU in Zukunft ohne Ausnahmen auf 48 Stunden zu begrenzen, als „Sieg der
Vernunft“ bezeichnet. Richter forderte die EU-Kommission auf, das Votum des
EU-Parlaments zu respektieren und ihre Pläne, die zulässige Arbeitszeit in
Europa auf bis zu 60 Stunden auszudehnen, endgültig aufzugeben. Gegen die
drohende Verlängerung der zulässigen Wochenarbeitszeit hatten am Dienstag am
Sitz des EU-Parlaments in Straßburg mehr als 10 000 Gewerkschaftsmitglieder aus
ganz Europa demonstriert, darunter auch Mitglieder der GdP und der anderen
europäischen Polizeigewerkschaften.
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Dienstag, 16. Dezember 2008
Kürzung der Sonderzahlung für die Beamten:
Finanzministerium stimmt erneut dem Ruhen der Verfahren zu
Düsseldorf. Weil die GdP mehrere Musterklagen gegen die schrittweise
Reduzierung des Weihnachtsgelds für Beamtinnen und Beamte auf inzwischen nur
noch 50 Prozent bzw. auf 30 Prozent (ab A 9) des normalen Monatsentgelts
eingereicht hat, gilt die Kürzung der Jahressonderzahlung nur vorläufig. Einen
Anspruch auf eine mögliche Nachzahlung des zu gering bemessenen Weihnachtsgelds
wahren allerdings nur die Beamten, die gegen die Kürzung Widerspruch einlegen.
Der Widerspruch muss jedes Jahr erneut eingelegt werden. Auf eine Klage können
die betroffenen Polizeibeamtinnen und -beamten allerdings verzichten, weil der
Finanzminister auf Bitten der GdP erklärt hat, dass auch über die Widersprüche
für 2008 erst nach dem Urteil über die Musterklagen entschieden werden soll.
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Dienstag, 16. Dezember 2008
Gewerkschaften machen gegen Verschlechterung der Arbeitszeitstandards der EU
mobil
Rund zehntausend ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer aus ganz Europa haben
heute am Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg gegen die von der EU
geplante Verschlechterung der europäischen Arbeitszeitrichtlinie protestiert.
Die Demonstranten, darunter auch 50 GdP-Mitglieder aus NRW, wollen verhindern,
das die Bereitschaftszeiten, in denen die Beschäftigten ihrem Arbeitgeber auf
Abruf zur Verfügung stehen, nicht mehr bei der Berechnung der zulässigen
Arbeitszeit von maximal 48 Stunden je Woche berücksichtigt wird. Die drohende
Verschlechterung der Arbeitszeitstandards der EU führt zu einem
Sicherheitsrisiko für die Bürgerinnen und Bürger, wenn Polizeibeamte in Zukunft
überlange Schichtdienste leisten müssen.
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Dienstag, 16. Dezember 2008
Forderung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes zur Einkommensrunde 2009
in den Ländern
Nach ausführlicher Diskussion am 8./9. Dezember 2008 wurden folgende
Forderungen der Bundestarifkommission ver.di unter Beteiligung von GEW und GdP
einstimmig für die Einkommensrunde 2009 in den Ländern beschlossen.
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Montag, 15. Dezember 2008
Pressemitteilung
Passauer Mordanschlag ist Anschlag auf die Demokratie
Düsseldorf. „Der Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef ist ein
Angriff auf die Demokratie in unserem Land, auf den die Politik mit aller Härte
reagieren muss“, fordert der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank
Richter. „Auch in NRW kann sich jederzeit ein vergleichbarer Mordanschlag
ereignen.“
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Montag, 8. Dezember 2008
Pressemitteilung
Qualität aus dem Trageversuch zum Standard machen!
Düsseldorf. Die GdP unterstützt die vom Innenministerium angekündigte
Einführung der neuen, blauen Polizeiuniform in NRW. „Beim Tragekomfort und bei
der Alltagstauglichkeit entsprechen die über ein Jahr bei den Polizeibehörden in
Bielefeld, Krefeld und Mettmann getestete Uniform den veränderten Anforderungen
an den Polizeiberuf“, erklärte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Herbert
Uebler zu den heute präsentierten Ergebnissen des Trageversuchs. „Auch mit Blick
auf die Multifunktionalität ist die neue Uniform dem bisherigen, noch aus den
siebziger Jahren stammenden Vorläufermodell überlegen.“
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Donnerstag, 4. Dezember 2008
NRW-Polizisten helfen verletzten Kindern in den bolivianischen Anden
Tönisvorst. Der nordrhein-westfälische GdP-Landesvorsitzende Frank
Richter hat am heutigen Donnerstag an den Bereichsleiter Procurement &
Humanitäre Hilfe der action medeor, Dirk Angemeer, einen Rettungstransportwagen
übergeben. Richter, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen auf privater Ebene
seit 25 Jahren ein Kinderkrankenhaus in Cochabamba/Bolivien unterstützt,
organisierte den Krankentransporter für die freiwillige Feuerwehr des Ortes. Der
Essener Industriekonzern Evonik, die Hilfsorganisation action medeor und die
Hamburger Reederei Hamburg Süd ebneten für diese ungewöhnliche Spende den Weg in
die bolivianischen Anden.
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Dienstag, 25. November 2008
Keine Arbeitszeitverlängerung durch die Hintertür!
Stellungnahme der GdP zur geplanten Novellierung des Landesbeamtengesetztes
Düsseldorf. Offiziell will die nordrhein-westfälische Landesregierung das
Landesbeamtengesetz nur redaktionell an das durch die Föderalismusreform
veränderte Bundesrecht anpassen. Grundlegende Korrekturen im Laufbahn-,
Besoldungs- und Versorgungsrecht soll es erst nach der Landtagswahl 2010 geben.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn im Entwurf für das neue
Landesbeamtengesetz, der zurzeit im Landeskabinett beraten wird, werden die
Arbeitsbedingungen der Beamten in wichtigen Detailfragen deutlich
verschlechtert. In einer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf kritisiert die GdP
vor allem die geplante Verlängerung der Arbeitszeit: Für die Beamten soll nicht
nur die Wochenarbeitszeit dauerhaft auf 41 Stunden fortgeschrieben werden,
sondern auch wie bei den Tarifbeschäftigten die Lebensarbeit auf 67 Jahre
angehoben werden. Für Polizeivollzugsbeamte will die Landesregierung zudem die
Lebensarbeitszeit auf bis 62 Jahre festschreiben.
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Montag, 24. November 2008
Polizeibeschäftigte bleiben beim Weihnachtsgeld abgehängt
Wenn Ende des Monats die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen ihr
Weihnachtsgeld erhalten, gibt es in den meisten Branchen zwischen 55 und 100
Prozent des normalen Monatsentgelts zusätzlich. Nicht so bei der Polizei: Für
die meisten Polizeibeamten gibt es zu Weihnachten lediglich 30 Prozent
zusätzlich. Nur Beamte in den Tarifgruppen bis A8 bekommen etwas mehr. Der
Grund: 2004 hatte das Land das Weihnachtsgeld für Beamte wegen der damals
bestehenden Haushaltsnotlage von 82 Prozent auf bis zu 30 Prozent abgesenkt.
Auch die Tarifbeschäftigten bei der Polizei erhalten deutlich weniger
Weihnachtsgeld als die Beschäftigten in anderen Branchen. Ab der Entgeltgruppe
12 gibt es lediglich 50 Prozent zusätzlich, ab der Gruppe 14 sogar nur 30
Prozent. Das zeigt eine in der Deutschen Polizei veröffentlichter Vergleich des
Weihnachgelds in den unterschiedlichen Branchen.
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Dienstag, 11. November 2008
Pressemitteilung
GdP sieht Effizienz des Zeugenschutzprogramms gefährdet
Düsseldorf. Die vom Innenministerium geplante zentrale Anbindung der
Kriminalbeamten, die im Zeugenschutzprogramm des Landes tätig sind, an nur noch
sechs größere Kreispolizeibehörden gefährdet nach Einschätzung der GdP dessen
Effektivität.
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Freitag, 7. November 2008
Pressemitteilung
Blockadehaltung von CDU und FDP ist Schlag ins Gesicht der Polizei
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert massiv die Weigerung
von CDU und FDP die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizei- und Feuerwehrzulage wieder
herzustellen. „Öffentlich präsentieren sich CDU und FDP gerne als Hüter der
inneren Sicherheit, aber wenn es darum geht, Polizeibeamte finanziell für die
gesundheitlichen Einschränkungen zu entschädigen, die sie auf Grund der
besonderen Belastungen ihres Berufes auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven
Dienst hinnehmen müssen, zieht sich die Landesregierung aus Ihrer Verantwortung
zurück“, kritisiert GdP-Vorsitzender Frank Richter. „Das ist ein Schlag ins
Gesicht aller Polizeibeamten, die jeden Tag ihre körperliche Unversehrtheit und
ihr Leben riskieren, um das Leben anderer Menschen zu retten.“
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Donnerstag, 6. November 2008
Pressemitteilung
GdP legt Forderungen für ein Konjunkturprogramm des Landes vor
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei fordert die Landesregierung auf,
unverzüglich mit einem eigenen Konjunkturprogramm auf das Durchschlagen der
Bankenkrise auf die Realwirtschaft zu reagieren. „Bei der Bankenkrise hat die
Landesregierung gezeigt, dass sie willens und in der Lage ist, kurzfristig
Milliardenbeträge zur Verfügung zu stellen, um einen drohenden Zusammenbruch des
Finanzsystems zu verhindern. Der gleiche Maßstab muss jetzt auch gelten, wenn es
darum geht, durch eine nachhaltige Stärkung der Kaufkraft der Beschäftigten den
drohenden Zusammenbruch der Binnennachfrage zu verhindern“, fordert der
nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter.
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Mittwoch, 5. November 2008
Projekt Personalentwicklung 2009
Düsseldorf. Seit Ende der neunziger Jahre beschäftigt sich die Landesregierung
mit der Personal- und Organisationsentwicklung und der Führungsstruktur in der
Polizei. Trotzdem ist die Politik bis zum heutigen Tage nicht in der Lage, auf
eine Vielzahl von Fragen sachgerechte Antworten zu liefern. Der
GdP-Landessbezirk Nordrhein-Westfalen hat deshalb Anfang November das „Projekt
Personalentwicklung 2009“ gestartet, um mit eigenen Reformvorschlägen die
Blockadehaltung der Landesregierung aufzubrechen. Dazu gehört aus Sicht der GdP
auch die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für die Spitzenfunktionen der
Polizei.
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Mittwoch, 29. Oktober 2008
Pressemitteilung
Höheres Weihnachtsgeld wirkt sofort
Düsseldorf. Der GdP-Vorsitzende Frank Richter hat die Landesregierung
aufgefordert, das 2004 abgesenkte Weihnachtsgeld für Beamtinnen und Beamte
unverzüglich wieder auf das ursprüngliche Niveau von gut 82 Prozent des
Monatsgehalts anzuheben.
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Dienstag, 28. Oktober 2008
"Der Schutz der körperlichen Unversehrtheit ist Kernaufgabe der Staates"
Langfassung des Interviews mit Jürgen Schubert, Inspekteur der
Bereitschaftspolizeien der Länder, in der Deutschen Polizei (11/2008).
Am 6. November treffen sich GdP und DFB zu einem Gespräch über den von der GdP
geforderten Fußballgipfel über die zunehmende Gewalt bei Fußballspielen. Im
Interview mit Adi Plickert nimmt Jürgen Schubert Stellung zur Belastung der
Bereitschaftspolizei durch die Einsätze bei den Fußballspielen, die wachsende
Gewaltbereitschaft der Fußballfans und der Frage, ob die Vereine an den Kosten
beteiligt werden sollen.
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Mittwoch, 15. Oktober 2008
Eckpunkte für ein modernes Personalvertretungsgesetz vorgelegt
Düsseldorf. Fast genau ein Jahr nach dem In-Kraft-Treten des von den Gewerkschaften heftig bekämpften neuen
Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG) haben 750 Personalräte aus ganz NRW am 15. Oktober in Herne Bilanz gezogen.
Statt Wunden zu lecken, haben sie auf ihrer Konferenz Eckpunkte für ein modernes Personalvertretungsrecht in NRW präsentiert.
Die Eckpunkte sollen in den kommenden Monaten intensiv in den Gewerkschaften diskutiert werden, um sie anschließend in
überarbeiteter Form den politischen Parteien und der Öffentlichkeit vorzulegen. mehr....
Die Reformvorschläge des DGB im Detail:
Reformbedarf des Landespersonalvertretungsgesetzes(Präsentation, Größe: 1,27 MB)
Eckpunkte für ein neues Personalvertretungsrecht im öffentlichen Dienst von NRW
Dienstag, 14. Oktober 2008
Pressemitteilung
GdP fordert mit Nachdruck mehr Mittel für die Polizeiarbeit
Düsseldorf 2,98 Milliarden Euro will die schwarz-gelbe Koalition im kommenden Jahr für die Polizei ausgeben.
Das sind gerade einmal 122 Millionen Euro mehr als in diesem Jahr. „2009 bleibt der Ausgabenzuwachs für die Polizei in NRW
damit erneut hinter den Erfordernissen zurück“, kritisierte der GdP-Landesvorsitzende Frank Richter in seiner Stellungnahme
während der heutigen Beratung des Haushaltsausschusses des Landtags. „Ohne die Bereitstellung der notwendigen finanziellen
Ressourcen wird es nicht gelingen, dass der Polizeiberuf in NRW wieder an Attraktivität gewinnt“, warnte Richter.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008
Einkommen erhöhen! Aufstiegsmöglichkeiten auch jenseits von A11!
Drei Kernelemente umfassen die Forderungen der Gewerkschaft der Polizei
(GdP) an den
Landeshaushalt 2009, über die der Haushaltsausschuss am 14. Oktober beraten
wird: eine nachhaltige
Einkommensverbesserung sowohl für die Beamtinnen und Beamten als auch für die
Angestellten im
Polizeidienst, eine deutliche Ausweitung der Beförderungsmöglichkeiten auch
oberhalb der
Besoldungsgruppe A11 und eine Übernahme der befristet Beschäftigten in ein
unbefristetes Arbeitsverhältnis.
Das wichtigste Ziel aller drei Forderungen: Der Polizeiberuf muss in NRW wieder
an Attraktivität gewinnen.
Die Beschäftigten müssen wieder eine Zukunftsperspektive bekommen, weil sonst
die längst überfällige
Verjüngung der Polizei nicht gelingen kann.
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Dienstag, 7. Oktober 2008
Pressemitteilung
Bundeswehreinsatz im Inneren untergräbt die Verfassung
Düsseldorf. Der GdP-Landesbezirk NRW teilt die von Innenminister Ingo Wolf (FDP)
geltend gemachten massiven Bedenken gegen die von der Bundesregierung geplante Grundgesetzänderung zum Einsatz der
Bundeswehr im Inneren. „Wer unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung die Trennung zwischen Polizei und Bundeswehr
aufheben will, legt die Axt an eine der tragenden Säulen unserer Verfassung“, warnt der nordrhein-westfälische
GdP-Vorsitzende Frank Richter. mehr....
Freitag, 26. September 2008
Pressemitteilung
Nach den Kölner Mordversuchen:
Nicht diskutieren, sondern handeln!
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die nordrhein-westfälische Landesregierung aufgefordert,
nach dem Mordversuch von drei Jugendlichen an Kölner Polizeibeamten, die seit langem vorliegenden Konzepte zur
Bekämpfung der rasant gestiegenen Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen endlich umzusetzen
mehr....
Mittwoch, 24. September 2008
Pressemitteilung
Kein Sicherheitsgewinn durch 41-Stunden-Woche
Düsseldorf Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert massiv Pläne der Landesregierung, die bis Ende 2008
geltende Verlängerung der Wochenarbeitszeit der Beamten auf 41 Stunden unbefristet fortzuschreiben. „Eine
Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit von Polizeibeamten bringt keinen zusätzlichen Sicherheitsgewinn,
sondern verhindert nur die dringend notwendige Verjüngung der Polizei“, warnt der nordrhein-westfälische
GdP-Vorsitzende Frank Richter. mehr....
Montag, 22. September 2008
Leistungsentgelt 2008 für alle Tarifbeschäftigte
Düsseldorf. 2008 haben alle Tarifbeschäftigten zusätzlich zu ihrem Gehalt Anspruch auf eine Einmalzahlung in
Höhe von 12 Prozent ihres Monatsentgelts, darauf hat GdP-Vorstandmitglied Brigitte Herrschaft in einem
Tarifinfo der GdP aufmerksam gemacht. Grundlage der Einmalzahlung ist Paragraf 18 des Tarifvertrags der Länder
(TV-L), durch den ab 2007 ein Leistungsentgelt eingeführt wurde, das zusätzlich zum Tabellenentgelt gezahlt wird.
Das Leistungsentgelt kann auch nur an einen Teil der Beschäftigten gezahlt werden, falls sich die Tarifparteien in einem
gesonderten Tarifvertrag auf Landesebene darauf verständigen. Weil in Nordrhein-Westfalen bislang keine entsprechende
Tarifvereinbarung vorliegt, wird das Leistungsentgelt in NRW 2008 an alle Beschäftigten gezahlt . Berechnungsgrundlage
für das Leistungsentgelt ist das Tarifgehalt, das den Beschäftigten für den Monat September zusteht.
Mittwoch, 17. September 2008
Engere Kooperation von Steuerfahndung und Polizei bei Wirtschaftsstraftaten notwendig
Nur 1,2 Prozent aller Straftaten aber 51 Prozent des durch kriminellen Handelns erzielten Schadens entfallen auf die
Wirtschaftskriminalität – trotz der gerade in diesem Bereich besonders hohen Dunkelziffer. Durch Wirtschaftskriminalität
und Steuerhinterziehung gehen dem Staat jedes Jahr rund 200 Milliarden Euro verloren. Zusätzlich zu dem Schaden, der
durch illegale Preisabsprachen bei öffentlichen Aufträgen und durch Einnahmeausfälle wegen des durch Wirtschaftskriminalität
verringerten Wachstums entsteht. Darauf haben Experten des Landeskriminalamtes und der Steuerfahndung auf einem Seminar
über Wirtschaftskriminalität, Steuerflucht und Steuergerechtigkeit aufmerksam gemacht, zu dem die Gewerkschaft der Polizei
und die Deutsche Steuer-Gewerkschaft in NRW eingeladen hatten.
Um Wirtschaftskriminalität und Steuerflucht nachhaltig zu verringern, fordern beide Gewerkschaften nicht nur eine personelle
Stärkung des chronisch unterbesetzten Bereichs Wirtschaftskriminalität bei der Polizei und der Steuerfahndung, sondern auch
eine engere Zusammenarbeit beider Behörden bei der Verfolgung von Wirtschaftsdelikten.
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Dienstag, 16. September 2008
Menschenkette gegen Antiislamkonferenz
Köln. Unter dem Motto „Wir stellen uns quer“ wollen mehrere zehntausend Menschen am 20. September in der Kölner Innenstadt
ein deutliches Signal setzen, dass die Domstadt ein Ort des friedlichen Nebeneinanders der verschiedenen Kulturen, der Toleranz
und der gegenseitigen Achtung ist – und nicht des Rassismus. Mit einer Demonstration, Kundgebungen und einer Menschenkette
am Kölner Heumarkt will ein vom DGB initiiertes breites Bündnis aus Parteien, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, prominenten Politikern,
Künstlern und Vertretern der Kölner Wirtschaft erreichen, dass die Kölner Innenstadt an diesem Tag nicht den Teilnehmern eines von
der rechtsextremen „Bürgerbewegung pro Köln“ organisierten Antiislamkongresses überlassen wird.
Unterstützt wird die Initiative „Wir stellen uns quer“ auch von zahlreichen Prominenten und von Politikern außerhalb von Köln, darunter
dem GdP-Landesbezirksvorsitzenden Frank Richter. mehr.... (nur Internet)
Dienstag, 9. September 2008
NRW bleibt grün
Düsseldorf. Die GdP stellt nicht nur im Polizeihauptpersonalrat, bei den Landesoberbehörden LKA, LAFP und LZPD den Vorsitzenden,
sondern auch in 41 der 47 örtlichen Personalräte. Das ergibt eine Auswertung der inzwischen abgeschlossenen Vorstandswahlen in den
neu gewählten Personalräten im Polizeibereich. Lediglich in drei Personalräten, in Mettmann, Wesel und Euskirchen, ist die Wahl wegen
der örtlichen Mehrheitsverhältnisse an die DPolG gefallen, in Mönchengladbach an die Wählerliste WIR. In Hamm und in Kleve ist die
endgültige Entscheidung über den Personalratsvorsitz noch offen. mehr....
Mittwoch, 3. September 2008
Auf den Spuren eines deutschen Polizisten im niederländischen Widerstand
Während der deutschen Besetzung der Niederlande von 1940 bis 1945 war die deutsche Polizei und nicht die Wehrmacht die eigentliche
Besatzungsmacht. Der Münsterländer Polizist Jupp Henneboel ist einer der wenigen deutschen Polizisten, der während der Besatzungszeit
zum Widerstandskämpfer geworden ist. Ende August haben Mitglieder des Nederlandse Politiebonds und der Gewerkschaft der Polizei
in einem dreitägigen Seminar seine Spuren in den Niederlanden verfolgt und Zeitzeugen wie den holländischen KZ-Überlebenden
Ernst Verduin getroffen. Die Spurensuche soll 2009 mit einem Gegenbesuch in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt werden.
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Dienstag, 26. August 2008
Pressemitteilung
Ausrüstung der Polizei bei Chemieunfällen vollkommen unzureichend
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert als Konsequenz des gestrigen Gasunfalls in einem Wülfrather Chemie-Unternehmen
von der Landesregierung, die Ausrüstung der Polizei für den Einsatz bei Chemieunfällen nachhaltig zu bessern. „Dass unter den 53 Verletzten,
die nach dem gestrigen Chemieunfall in Wülfrath ärztlich behandelt werden mussten, sieben Polizeibeamte sind, ist darauf zurückzuführen,
dass die vor Ort eingesetzten Polizisten nicht über die notwendige technische Ausrüstung verfügen, um sich selbst gegen das ausströmende
Gas schützen zu können“, kritisiert der GdP-Landesvorsitzende Frank Richter. In den Einsatzfahrzeugen der Polizei, die früher als die
Feuerwehr am Unfallort waren, befanden sich nach Informationen der GdP noch nicht einmal Atemschutzmasken. „Polizeibeamte, die
wegen unzureichender technischer Ausstattung selbst in Lebensgefahr geraten, können die Bevölkerung bei Chemieunfällen aber nicht
wirksam schützen“, warnt Richter. mehr....
Freitag, 22. August 2008
Richter: Land muss Fehlentscheidung des Bundes korrigieren
Düsseldorf. „Die Landesregierung hat der
Föderalismusreform zugestimmt, weil sie die Zuständigkeit für die
Besoldung und Versorgung ihrer Beamten haben wollte. Jetzt muss sie auch den Mut
haben, die Fehlentscheidung
des Bundes bei der Abschaffung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizei- und
Feuerwehrzulage zu korrigieren“ –
das hat der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter während einer
gemeinsamen Anhörung des
Finanz-, des Verwaltungsstrukturreform- und des Innenausschusses des Landtags
gefordert. Grundlage der
Anhörung, an der auch rund 250 uniformierte Polizeibeamte und Feuerwehrleute
teilgenommen haben, war ein
Antrag der SPD-Fraktion zur Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der
Polizei- und Feuerwehrzulage.
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Freitag, 15. August 2008 Mafia-Morde in Duisburg:
Keine Klientelpolitik zulasten von Kollegen
Düsseldorf.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert
massiv die Erklärung des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) zu den
angeblichen
Fahndungspannen bei den Duisburger Mafia-Morden. „Wer eine Aufstockung der
Kriminalpolizei fordert, muss das sachlich begründen, statt mit
dem Hinweis auf angebliche Fahndungspannen in die Öffentlichkeit gehen,
die einer Überprüfung in der Realität nicht standhalten“, fordert der
stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Herbert Uebler.
Die gestrigen Beratungen des
Innenausschusses des Düsseldorfer Landtags zu dem bereits ein Jahr
zurückliegenden Mafia-Morden hatten eindeutig
ergeben, dass es die vom BDK behaupteten Pannen bei der Ringfahndung,
die unmittelbar nach den Duisburger Morden ausgelöst worden war,
nicht gegeben hat. „Wer dennoch mit dem Hinweis auf angebliche
Fahndungspannen die Aufstockung der Kriminalpolizei um 2000 Beamte
fordert,
schadet nicht nur der Arbeit der Polizei, sondern fällt vor allem den
Polizeibeamten in den Rücken, die bei der in der Tatnacht frühmorgens
um 2:33 Uhr ausgelösten Ringfahndung vor Ort im Einsatz waren und
seinerzeit ihr Leben riskiert haben, um die Täter zu stellen“,
kritisiert Uebler.
„Das ist Klientelpolitik zulasten aller anderen Kolleginnen und Kollegen
und hat mit verantwortungsvoller Gewerkschaftsarbeit nichts zu tun.“
Dienstag, 12. August 200 NRW soll sich an Bayern ein Beispiel
nehmen
Düsseldorf.Die
Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat in der schriftlichen Stellungnahme
für die Landtagsanhörung am 21. August ihre Forderung
bekräftigt, die Ende 2007 ausgelaufene Ruhegehaltsfähigkeit der Polizei-
und Feuerwehrzulage wieder herzustellen. „Polizeibeamtinnen und -beamte
arbeiten in menschlichen Grenzbereichen und in widersprüchlichem
Lebensrhythmus im durchgehenden Wechselschichtdienst“ heißt es in der
Stellungnahme der GdP. Erhebungen hätten den Verdacht verstärkt, dass
die massiven Stressfaktoren des Polizeidienstes nicht nur zu massiven
Gesundheitsbelastungen, sondern auch einer Verkürzung der
Lebenserwartung von Polizeibeamten führen. Weil die Polizeizulage eine
materielle
Entschädigung für dienstbedingte Belastungen ist, die sich auch nach dem
Ende der aktiven Dienstzeit auswirken, muss sie nach Meinung der GdP
auch in Zukunft bei der Berechnung des Pensionsanspruchs berücksichtigt
werden. Ausdrücklich verweist die GdP in ihrer Stellungnahme auf das
Bundesland Bayern, wo die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage weiter
in Kraft ist.
Schriftliche Stellungnahme des
GdP-Landesbezirks NRW zur Landtagsanhörung zur Feuerwehr- und
Polizeiumlage am 21.08.2008 in Düsseldorf (Auszug)
Die Polizeizulage wurde 1990 durch die
Vorbemerkung Nr. 3 a zur Besoldungsordnung A und B ruhegehaltsfähig.
Abweichend
von dem Versorgungsgrundprinzip der Anknüpfung an das zuletzt
bezogene Gehalt wurden seinerzeit verschiedene Stellenzulagen
nach 10-jährigem Bezug für ruhegehaltsfähig erklärt, also unabhängig
davon, ob sie beim Eintritt in den Ruhestand noch zustanden
oder nicht.
Die Einbeziehung in die Ruhegehaltsfähigkeit ist
damit begründet worden, dass diese Zulagen, die sich auf Bereiche
besonders
erhöhter Anforderungen und Belastungen beziehen, meist über lange
Zeiten des Berufslebens hin bezogen wurden und damit ein
Bezügebestandteil sind, der den Lebenszuschnitt des Beamten und
seiner Familie mit prägt.
Es wäre eine unbillige Härte, wenn dieser
Gehaltsbestandteil bei der Berechnung des Ruhegehaltes
unberücksichtigt bliebe
(Bundestagsdrucksache 11/6542).
Die vorgenannte Vorbemerkung Nr. 3a wurde durch
das Versorgungsreformgesetz 1998 mit Wirkung vom 01.01.1999
aufgehoben.
Der Gesetzgeber hat damit den vor 1990 bestehenden Regelungszustand
wieder hergestellt. Nach der Gesetzesbegründung folgt
der Wegfall der Ruhegehaltsfähigkeit daraus, dass die Stellenzulagen
– anders als die Amtszulagen – nicht Bestandteil des
Grundgehaltes sind und nur für die Dauer der Wahrnehmung einer
herausgehobenen Funktion gewährt werden, die mit dem
Eintritt oder der Versetzung in den Ruhestand entfällt.
Gleichzeitig mit dem Wegfall der
Ruhegehaltsfähigkeit ist aus Gründen des Vertrauensschutzes mit § 81
Abs. 2
Bundesbesoldungsgesetz eine Übergangsregelung eingeführt worden.
Danach gelten die bis zum 31.12.1998 geltenden
Bestimmungen für die Besoldungsgruppen A1 bis A9 bei einer
Zurruhesetzung
bis zum 31.12.2010 und für die übrigen Besoldungsgruppen bei einer
Zurruhesetzung bis zum 31.12.2007 fort.
Die vorgebliche Vertrauensschutzregelung
erscheint willkürlich, da jeder Beamte und jede Beamtin, die nach
dem 01.01.1990
das Beamtenverhältnis begründet hatten, dieses Vertrauen auch haben
dürften.
Interessanterweise hat sich auch der
Innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion deutlich für die
Beibehaltung
Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage ausgesprochen. Dies auch vor
dem Hintergrund, dass das Land Bayern beschlossen hat,
den Wegfall der Ruhegehaltsfähigkeit zunächst bis 2010 auszusetzen.
Nicht nur die sogenannte
Vertrauensschutzregelung, sondern auch die Begründung zur Aufhebung
der Ruhegehaltsfähigkeit ist
nicht schlüssig, da die besonderen Belastungen des
Polizeivollzugsdienstes sich in den Ruhestand hinein gesundheitlich
negativ auswirken und somit auch die Lebensqualität und
Lebenserwartung eines Polizeivollzugsbeamten negativ berühren.
Zu Frage 1, 2 und 3 (besondere Belastung von Feuerwehrleuten und
Polizeibeamten):
Die Polizeibeamtinnen und –beamten arbeiten in
menschlichen Grenzbereichen und in widersprüchlichem Lebensrhythmus
im
durchgehenden Wechselschichtdienst. Aufgrund eigener Erhebungen ist
der Eindruck entstanden, dass die massiven Stressoren
allem Anschein nach zu einer drastischen Verkürzung der
Lebenserwartung führen.
U.E. wirken folgende Stressoren:
- lebensbedrohliche Einsätze
- Tod von Kollegen
- Tod von Kindern
- Großlagen
- bizarre Selbstmordfälle
- Konfrontation mit gewalttätigen Menschenmengen
- schwere Verbrechen
- innerlich permanent in Alarmbereitschaft
- Mordkommissionen haben ständig zu tun mit
menschlichen Abgründen, Leichen von Frauen, Männern, Kindern
- im Bereich der
häuslichen
Gewalt
und der Sexualstraftaten müssen wir mit
gequälten, mißhandelten und mißbrauchten Frauen
und Kindern umgehen
- bei einem Einbruch treffen wir auf Menschen in
einer für von ihnen empfundenen Ausnahmesituation, mit Ängsten,
Menschen,
die teilweise traumatisiert sind
- bei schweren Verkehrsunfällen treffen wir auf
Schwerstverletzte, Tote
- wir müssen Todesnachrichten überbringen
Familien der Wechselschicht- und
Außendienstbeamten sind in hohem Maße davon betroffen, mit der Folge
überproportional
hoher Scheidungsraten.
Diese beispielhaft genannten Stressoren führen zu
der Annahme, dass dadurch die Lebensenergien schneller verbraucht
sind und
dass Polizeibeamtinnen und -beamte deswegen früher sterben.
Es gibt den begründeten Anfangsverdacht, dass die
Umstände der Berufsausübung zu einer Verkürzung der Lebenszeit
führen.
Um hier Gewißheit herzustellen, ist es dringend geboten,
entsprechende Erhebungen durchzuführen.
Finanzpolitische Probleme dürfen nicht zu Lasten
der Polizeibeamtinnen und -beamten gehen, die mit ihrem täglichen
Einsatz
ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Frieden leisten.
Zu Frage 5 (finanzielle Folgen einer Beibehaltung der
Ruhegehaltsfähigkeit):
Die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der
Polizeizulage würde im Jahre 2008 fast nichts kosten, da aufgrund
der Hinausschiebung der besonderen Altersgrenze nahezu niemand in
den Ruhestand versetzt wird, mit Ausnahme des Personenkreises
nach § 192 Abs. 3 LBG.
Für die Jahre 2009 bis 2014 stehen rein
statistisch jeweils 660, 693, 719, 731, 767 und 940 Zurruhesetzungen
im Polizeibereich an,
wobei natürlich die Sterberate der vor Ende 2007 in den Ruhestand
getretenen nicht prognostizierbar ist.
Zu Frage 8 (finanzpolitische Vertretbarkeit der
Beibehaltung der Ruhegehaltsfähigkeit):
Wir haben den Antrag so verstanden, dass es hier
nicht um eine finanzpolitische Vertretbarkeit geht, sondern um eine
angemessene
materielle Entschädigung für dienstbedingte Belastungen, die über
die Pensionierung hinaus wirken.
Zu Frage 9, 10 und 11 (Beibehaltung der Ruhegehaltsfähigkeit in
anderen Bundesländern):
Nach unseren Informationen sind im Vorfeld der
anstehenden Landtagswahlen und des drohenden Mehrheitsverlustes der
Regierungspartei im Land Bayern die Stichtage für den Wegfall der
Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage vorerst hinausgeschoben
worden.
Zu Frage 12 (Nachwirkungen der besonderen Belastungen
während des Ruhestands):
Die Polizeizulage dient dem finanziellen
Ausgleich für die besonderen Belastungen des Polizeidienstes (siehe
Stellungnahme zu den
Fragen 1 bis 3) und ist als Teil der Besoldung eigentlich in die
Besoldungstabelle zu integrieren. Ein Einbau in die
Besoldungstabelle
würde aber die „Tabellenlandschaft“ zersplittern, so dass die
bisherige Verfahrensweise sinnvollerweise weiter fortgeführt werden
sollte.
Dem Grundsatz einer amtsbezogenen Versorgung und der grundsätzlichen
Bindung der Versorgung an die Besoldung folgend, ist die
Polizeizulage als amtsprägende Zulage wieder uneingeschränkt
ruhegehaltsfähig zu gestalten.
Zu Frage 14 (Zielsetzung der Zulage):
Abmilderung besonderer dienstlicher Belastungen,
die, wie oben dargestellt, in den Ruhestand hineinreichen.
Zu Frage 15 (Analogie zur Schichtzulage):
Nein. Während die Polizeizulage sich auf die oben
dargestellten besonderen Belastungen des Polizeivollzugsdienstes
erstreckt, ist
die Schichtzulage ein Ausgleich für eine zusätzliche Belastung
innerhalb dieser Dienstverrichtung.
Zu Frage 17 (vermutliche Entscheidungsgründe der damaligen
Bundesregierung für die seinerzeitige Aufhebung der
Ruhegehaltsfähigkeit):
Die Vorbemerkung Nr. 3a wurde durch das
Versorgungsreformgesetz 1998 mit Wirkung vom 01.01.1999 aufgehoben.
Nach der
Gesetzesbegründung folgt der Wegfall der Ruhegehaltfähigkeit daraus,
dass die Stellenzulagen – anders als die Amtszulagen –
nicht Bestandteil des Grundgehaltes sind und nur für die Dauer der
Wahrnehmung einer herausgehobenen Funktion gewährt werden,
die mit dem Eintritt oder der Versetzung in den Ruhestand entfällt.
Zu Frage 18 (Sinnhaftigkeit einer grundsätzlichen
Novellierung des Besoldungsrechts an Stelle des „Herumdokterns“ an
einzelnen
Zulagen):
Eine politische Entscheidung über die Fortsetzung
der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage ist nicht abhängig von
einer
grundsätzlichen Novellierung des Besoldungs- und Versorgungsrechts
und sollte auch zunächst nicht damit verknüpft werden.
Dienstag, 5. August 2008 Chance zu praxisnäherer Ausbildung
nutzen
Düsseldorf.Die GdP sieht in den am 1. September startenden
dreijährigen Bachelor-Studium Polizeivollzugsdienst eine große Chance,
die
Ausbildung von Polizeibeamten in Nordrhein-Westfalen praxisnäher zu
gestalten. „Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis im neuen
Studiengang ist ein entscheidender Fortschritt gegenüber den bisherigen
Diplom-Studiengang“, erklärte GdP-Vorstandsmitglied Karl-Heinz
Kochs. „Positiv zu bewerten ist, dass die angehenden Polizeibeamten ihr
an der Fachhochschule erworbenes Grundlagenwissen bereits
während des Studiums immer wieder in mehrwöchigen Trainingsphasen
vertiefen, um die so erworbenen Kenntnisse anschließend unter
Anleitung erfahrener Tutoren in der Polizeibehörden vor Ort im
Berufsalltag anzuwenden.“
Durch den neuen Bachelor-Studiengang
werde die Ausbildung von Polizeibeamten in NRW nicht nur
praxisnäher, sondern rücke auch näher
an die Regionen heran, lobt die GdP. „Mit der Einbeziehung von 37
Polizeibehörden in die Ausbildung des im September startenden ersten
Bachelor-Jahrgangs haben wir einen entscheidenden Schritt gemacht,
um in Zukunft Polizeibeamte aus ganz NRW an der Ausbildung der
eignen Nachwuchskräfte zu beteiligen“, erklärte Kochs. Diese Chance
zu einer praxisnäheren Ausbildung der künftigen Polizeibeamten gelte
es zu nutzen.
Um die angehen Kommissaranwärter- und -anwärterinnen bei Ihrer
Ausbildung zu unterstützen, hat die GdP auf ihrer Homepage unter
www.gdp-nrw.de ein eigenes Informationspaket zum neuen
Bachelor-Studiengang eingestellt.
Dienstag, 5. August 2008 Bachelor-Studiengang
Polizeivollzugsdienst startet
am 1. September 2008 Erfolgreich durchs Studium
Düsseldorf.Mit
1100 StudentInnen startet am 1. September an der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung in NRW der erste
Bachelor-Studiengang für den Polizeivollzugsdienst. Das neue
Bachelor-Studium ist nicht nur praxisnäher als der bisherige
Diplom-Studiengang, sondern es rückt die Ausbildung der angehenden
Polizeibeamten auch näher an die Regionen. Zum ersten Mal
sind Polizeibehören aus ganz NRW als Kooperationspartner an ihr
beteiligt. Was die künftigen PolizistInnen über das neue
Bachelor-Studium wissen müssen, um ihre Ausbildung erfolgreich
abzuschließen, steht im Internet-Spezial der GdP.
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Montag, 28. Juli 2008 Neuer Basiskommentar für
Personalräte
Düsseldorf.2007 hat die CDU-geführte Landesregierung die
Mitbestimmung der Personalräte massiv eingeschränkt, eine Vielzahl von
Mitbestimmungsrechten wurde gestrichen oder in weniger starke
Beteiligungsrechte umgewandelt. Wie die Personalräte trotz der
eingeschränkten
Mitbestimmungsmöglichkeiten die Interessen der Beschäftigten im
öffentlichen Dienst bei Einstellung und Versetzung, bei Höhergruppierung
und
dienstlichen Beurteilungen wirkungsvoll vertreten können, zeigt ein Ende
August erscheinender neuer Basiskommentar zum Personalvertretungsrecht
in NRW, an dem auch GdP-Experten mitgearbeitet haben. Für GdP-Mitglieder
gibt den neuen Basiskommentar bis zum 20. September zum
Sonderpreis von 30,00 Euro.
Der von Roland Neubert, Mario
Sandfort, Ute Lorenz und Karl-Heinz Kochs vorgelegte
Praxis-Kommentars „Personalvertretungsgesetz für
das Land Nordrhein-Westfalen“ stellt nicht nur die am 17.10.2007 in
Kraft getretenen Veränderungen des Landespersonalvertretungsgesetzes
im Detail vor, sondern informiert auch über alle bis Anfang 2008
vorliegenden einschlägigen Gerichtsentscheidungen zur Anwendung der
einzelnen
Vorschriften des genänderten Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG).
Neben dem Gesetzestext
des LPVG und der Wahlordnung enthält der Kommentar auch die
wichtigsten Bestimmungen des Kündigungsschutzgesetzes,
des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, des Runderlasses des
Innenministers zur Durchführung des LPVG sowie der
Aufwandsdeckungsverordnung.
Zudem werden die einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen und Auszüge
aus dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), dem Landes-
(LGG) und dem Bundesgleichstellungsgesetz (BGG) und dem
Sozialgesetzbuch (SGB IX) dokumentiert.
Der neue
Praxiskommentar richtet sich an Personalräte aller Dienststellen,
interessierte Beschäftigte und Dienststellenleiter, die an einer
fairen
Lösung personalrechtlicher Fragen interessiert sind. Neben konkreten
Hilfestellungen für die Praxis bietet der Basiskommentar auch
Denkanstöße
für die Weiterentwicklung der Beteiligungsrechte von Personalräten.
Im Buchhandel kostet
der neue Basiskommentar zum Personalvertretungsgesetz in NRW 49,40
Euro. Für GdP-Mitglieder gibt es den Kommentar
bei Bestellung über die Geschäftstellen der Kreisgruppen bis zum
20.09.2008 zum Sonderpreis von 30,00 Euro.
Freitag, 11. Juli 2008
Besoldungsanpassung beantragen
Düsseldorf.Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat Ende des
Jahres 2007 beschlossen, eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
zu der
Frage einzuholen, ob die Beamtenbesoldung in NRW noch mit Artikel 33
Abs. 5 des Grundgesetzes (Alimentationsprinzip) vereinbar ist. Um eine
Vielzahl von Klagen zu vermeiden, hatte die GdP allen Betroffenen
geraten, zunächst keine Anträge auf Anpassung der Besoldung an das
Landesamt
für Besoldung und Versorgung (LBV) zu stellen.
Diese Vorgehensweise hat jetzt
auch das Finanzministerium in NRW bestätigt. Mit Schreiben vom
04.07.2008 hat der Finanzminister das LBV
angewiesen, die entsprechenden Anträge aus verwaltungsökonomischen
Gründen bis zu einer abschließenden Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts ruhend zu stellen. Gleichzeitig wird auf
die Einrede der Verjährung verzichtet.
Vor diesem Hintergrund
rät die GdP allen Betroffenen die rückwirkende Anpassung ihrer
Besoldung/Versorgung beim LBV zu beantragen.
Der
Musterantrag zum Download.
Freitag, 11. Juli 2008 Suche nach Ersatzarbeitsplatz muss
Vorrang haben
Düsseldorf.Am 9. Juli haben die Mitglieder des
Geschäftsführenden GdP-Landesbezirksvorstands (GVS), mit dem Leiter der
Polizeiabteilung
im Innenministerium, Ministerialdirigent von Bauer, und mit
Regierungsmedizinaldirektor Dr. Heidinger über das Gesundheitsmanagement
bei
der Polizei, die Umsetzung des Sporterlasses und die beabsichtigten
Änderungen bei der Polizeidienstverordnung 300 (PDV 300) diskutiert.
In dem Gespräch haben die
GdP-Vertreter gefordert, dass Polizeibeamte, die nach langjährigem
Dienst erkrankt sind und deshalb nicht mehr
für alle Tätigkeiten eingesetzt werden können, nicht gegen ihren Willen
vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden sollten. Diese Gefahr droht,
weil es nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 2005 im
Polizeidienst keine eingeschränkte Dienstfähigkeit gibt. Das Land müsse
deshalb dafür sorgen, dass für die betroffenen KollegInnen andere, mit
ihrer Krankheit zu vereinbarende Arbeitsplätze bei der Polizei gefunden
werden. Die Möglichkeit, weiter im Polizeidienst zu bleiben, dürfe nicht
davon abhängen, ob in der jeweiligen Behörde vor Ort zufällig gerade
ein entsprechender Arbeitsplatz frei sei.
Auch für Polizeibeamte müsse es soziale Sicherheit gehen. „Wer jahrelang
für die Polizei den Kopf hingehalten hat, darf nicht aus Kostengründen
abgeschoben werden, wenn er im Dienst verletzt wird oder erkrankt“,
erklärte GdP-Vorsitzender Frank Richter in dem Gespräch.
Herr von Bauer machte deutlich, dass das Urteil des
Bundesverwaltungsgericht (BverwG) vom Mai 2005 nur die seit 1998
geltende Rechtslage
wiedergebe und das Innenministerium seine Haltung durch seinen Erlass
vom 18.3.2006 (Behandlung von zeitweilig dienstunfähigen Beamten d.
Redaktion) verdeutlicht habe. An der Haltung habe sich nichts geändert.
Man stehe bei dieser Frage aber im Zielkonflikt des Auftrages: „Mehr
fahnden statt verwalten.“
Freitag, 4. Juli 2008
Neuer Pressesprecher
Stephan Hegger, 50,
bislang Redakteur des vom DGB-Bundesvorstand herausgegebenen Newsletter
einblick, ist seit dem 1. Juli persönlicher Referent
des GdP-Vorsitzenden in NRW, Frank Richter. Stephan Hegger ist zudem für
die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landesbezirks verantwortlich.
Der 50-jährige Journalist hat
Geschichte und Sozialwissenschaften in Wuppertal studiert. Nach Stationen in
einer Lokalredaktion und bei einem
Jugendmagazin war er zunächst Redakteur der sozialwissenschaftlichen
Fachzeitschrift Gewerkschaftliche Monatshefte, bevor er von 1998 bis
jetzt Redakteur des DGB-Newsletter einblick war.
In seiner neuen Funktion bei
der GdP ist Stephan Hegger auch für das Landesjournal NRW der Zeitschrift
Deutsche Polizei verantwortlich.
Zudem ist er persönlicher Referent des nordrhein-westfälischen
GdP-Vorsitzenden Frank Richter.
Kontaktadresse für
Presseanfragen zur GdP:
Stephan Hegger
Referent des
Vorsitzenden/Pressesprecher
der Gewerkschaft der Polizei
NRW
Gudastr. 5-7
40625 Düsseldorf
Tel. 0211/2910-132
Fax 0211/2910-147
Mobil 0172/2774715
E-Mail stephan.hegger@gdp-online.de
Mittwoch, 2. Juli 2008
Familientag für Kollegen und Freunde
„Erleben Sie einen Tag wie im Film“ unter diesem
Motto steht am 8. August der Familientag 2008, zu dem die GdP
traditionell am letzen Wochenende in den Sommerferien alle KollegInnen,
ihre Freunde und Familien einlädt. Ziel des diesjährigen Familientags
ist Movie Park in Bottrop. Für GdP-Mitglieder und ihre Gäste gilt ein
attraktiver Sondereintrittspreis von 16 Euro pro Person, Kinder bis vier
Jahre haben kostenlosen Eintritt. Für Besucher des Familientags gibt’s
zudem eine exklusive Stunt-Show, eine Familienrallye und eine Fotoshooting. Anmeldung bei den örtlichen GdP-Kreisgruppen. Für
Kurzentschlossene ist im Movie Park am Familientag auch eine eigene
Tageskasse geöffnet.
Mittwoch, 2. Juli 2008 Abfindung nur auf Antrag
Landesarbeitsgericht Hamm verneint automatischen
Anspruch nach Altersteilzeit
Düsseldorf.Nach
einem Urteil des LAG Hamm vom 28.06.07 ist der Arbeitgeber nicht
verpflichtet, eine eventuell zustehende
Abfindung nach § 5 Abs. 7 automatisch anzuweisen bzw. den betroffenen
Beschäftigten auf den Anspruch auf eine solche Abfindung
hinzuweisen. Damit der Anspruch auf eine Abfindung nicht verloren geht,
rät die GdP allen Beschäftigten, die unmittelbar aus der
Altersteilzeit in den vorzeitigen Rentenbezug wechseln, frühzeitig einen
Antrag zu stellen.
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Mittwoch, 18. Juni 2008 GdP im Gespräch mit der
CDU-Landtagsfraktion
Nach den Personalratswahlen ist vor den
Personalratswahlen.
Deshalb setzt die GdP ihre erfolgreiche Arbeit für die Interessen der
Kolleginnen und Kollegen unmittelbar fort.
Auf Einladung des Arbeitskreises Innenpolitik der CDU-Landtagsfraktion
führten Mitglieder des Geschäftsführenden
Landesbezirksvorstands am 17. Juni 2008 ein
90-minütiges Gespräch mit Mitgliedern des Arbeitskreises.
Themen dieses Gespräches waren:
Erhöhte Einstellungsquote bei der Polizei bis 2011
Zu den konkreten Gesprächsinhalten werden wir in den nächsten Ausgaben
der "Deutsche Polizei" berichten.
Montag, 16. Juni 2008 Frank Richter: „Polizeiliche
Zusammenarbeit auf europäischer Ebene erhält neue Qualität“
Düsseldorf / Klagenfurt.Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zieht eine
erste positive Zwischenbilanz des Einsatzes deutscher Polizeibeamter bei
der
Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz. Rund 450
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus Nordrhein-Westfalen sind auf
österreichischer Seite in Klagenfurt und Innsbruck eingesetzt. „Die
österreichische Bevölkerung steht unseren Einsatzkräften sehr positiv
und
freundschaftlich gegenüber“, berichtet GdP-Landesvorsitzender Frank
Richter. Die Zusammenarbeit der Polizeien auf europäischer Ebene erhalte
mit diesem Einsatz eine neue Qualität.
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Montag, 9. Juni 2008
Der Rangordnungswert 2008 steht fest
Düsseldorf.Der
diesjährige Rangordnungswert für die Zulassung der Laufbahnbewerber zum
Fachhochschul-Studium liegt bei 43,0 Punkten und besser.
Freitag, 6. Juni 2008
Personalratswahlen 2008
Klare Mehrheiten
für die GdP
Düsseldorf.Vom
03.-05.06.08 waren im Bereich der Polizei des Landes NRW 41667
Beamtinnen und Beamte und 5881 Tarifbeschäftigte
(ArbeitnehmerInnen) aufgerufen, den Polizeihauptpersonalrat im
Innenministerium und die örtlichen Personalräte neu zu wählen.
Im Vergleich zu 2004 hat die Zahl der
Wahlberechtigten abgenommen.
Die Wahlbeteiligung war damit geringer als
2004.
Insgesamt 15.810 Kolleginnen und Kollegen
haben auf ihr Stimmrecht verzichtet. Das ist bedenklich.
Ein herzliches
DANKESCHÖN
geht an die Wählerinnen und Wähler.
Die GdP wurde erneut darin bestätigt, dass
sie trotz schwierigster Rahmenbedingungen eine erfolgreiche
Vertretungsarbeit geleistet hat.
Bei den Wahlen zum Polizei-Hauptpersonalrat
und den örtlichen Personalräten haben die Kandidatinnen und Kandidaten
der GdP landesweit
überzeugende Ergebnisse erreicht. Sie werden alle mit Unterstützung der
GdP engagiert die Interessen aller Polizeibeschäftigten vertreten.
Im Polizeihauptpersonalrat erzielte die GdP
10 Sitze im Beamtenbereich und den Sitz für die ArbeitnehmerInnen.
BDK und DPolG erhielten je 2 Sitze.
Insgesamt errang die GdP 369 Sitze in den
örtlichen Personalräten.
Mit den GdP-Mitgliedern im
Polizei-Hauptpersonalrat sind dies landesweit insgesamt 380 Sitze in den
Mitbestimmungsgremien.
Die Amtszeit der neugewählten Personalräte
beginnt am 01.07.2008.
GdP-Vorsitzender Frank Richter: „Wenn ich
berücksichtige, dass die Polizeibeschäftigten allein wegen der ständigen
Organisationsänderungen und
erheblichen Einschnitten in ihre Bezahlung eine Menge an Frust zu
bewältigen hatten, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Der Abbau von
Mitbestimmungsrechten hat sicherlich dazu beigetragen, dass die
Kolleginnen und Kollegen sich nicht zu den Wahllokalen gedrängt haben.
Der
engagierte Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen hat letzlich Früchte
getragen. Die Ergebnisse sind aber auch eindeutige Absage an diejenigen,
die meinten, mit Schmutzkampagnen auf Stimmenfang gehen zu müssen. Für
die GdP-VertreterInnen in den örtlichen Personalräten und der
Stufenvertretung gilt weiter, sich um die Sorgen und Nöte der
Polizeibeschäftigten zu kümmern und auf die Gestaltung der Polizei
Einfluss zu nehmen.“
Donnerstag, 5. Juni 2008
GdP dankt ihren Wählerinnen und Wählern!
NRW bleibt grün!
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei hat bei
den Personalratswahlen einen großartigen Wahlsieg errungen!
Dieses Wahlergebnis ist
unserer erfolgreichen Arbeit auf Kreisgruppen- und
Landesbezirksebene in den vergangenen vier Jahren
zuzuschreiben. Auf dieses Ergebnis
können wir gemeinsam stolz sein. Dieser Wahlsieg stärkt
unsere Gewerkschaft bei der Bewältigung der zukünftigen
Aufgaben. Wir bedanken uns, bei allen
Polizeibeschäftigten, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben.
Unser besonderer Dank gilt auch allen Kolleginnen
und Kollegen, die uns aktiv im Wahlkampf unterstützt haben.
Schließlich geht unser Dank auch an alle
Wahlvorstände, die trotz der manchmal schwierigen Situation
diese Personalratswahlen souverän
und demokratisch durchgeführt haben.
Dienstag, 3. Juni 2008
Pressemitteilung
Frank Richter: „Der
angebliche Skandal bei den Personalratswahlen ist geplatzt wie eine
Seifenblase“
Der Versuch von zwei Standesorganisationen, per
einstweiliger Verfügung die Personalratswahlen bei der Polizei zu ihren
Gunsten zu beeinflussen,
ist bei den angerufenen Verwaltungsgerichten gescheitert. Den
angeblichen Skandal bei der Polizei, wie ein regionales Boulevardblatt
schrieb,
gibt es nicht. „Was es gibt, ist das Armutszeugnis zweier
Standesorganisationen, die mit juristischen Tricks das ausgleichen
wollten, was ihnen
an inhaltlichen Themen fehlt“, kommentiert Frank Richter,
Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Obwohl die
Anträge auf
einstweilige Verfügung sich gegen die Wahlvorstände gewandt hatten, war
die eigentliche Absicht die Kandidatenliste der GdP zu schädigen.
In einigen Behörden enthielten die
Stimmzettel für die Personalratswahlen bei der Polizei, die vom 3.
bis 5. Juni stattfinden, bei GdP-Kandidaten den
Hinweis „Personalrat“. Mit ihrer verwaltungsgerichtlichen Klage
dagegen wollten Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) und Bund
Deutscher Kriminalbeamter
(BDK) den Ausschluss der GdP-Kandidaten erwirken. Damit hätten
ausschließlich die kleineren Organisationen DPolG und BDK die Sitze
in den
betroffenen Personalräten erhalten. „Der durchsichtige Versuch
scheiterte. Dass damit das Ansehen der Polizei Schaden nehmen kann,
hat einige
Trickser bei den beiden Standesorganisationen offenbar nicht
gestört“, kritisiert GdP-Landesvorsitzender Richter.
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
stellte am 2. Juni u.a. fest: „Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand
und der allein möglichen summarischen
Prüfung der Sach- und Rechtslage haben die Antragsteller nicht
glaubhaft gemacht, dass offensichtlich ein Wahlfehler droht.“ (AZ
12c K 3028/08 PVL).
Eine einstweilige Verfügung, so das Gericht weiter, könne allenfalls
dann ergehen, „wenn es schon aufgrund einer summarischen Prüfung der
Sach- und
Rechtslage offensichtlich ist, dass der Antragsteller im
Hauptsacheverfahren, d.h. bei nachträglicher Anfechtung der Wahl,
wegen eines offensichtlichen
Verstoßes gegen wesentliche wahlrechtliche Vorschriften obsiegen
wird und wenn ihm bei einer Verweisung auf das Hauptsacheverfahren
unzumutbare
Nachteile drohen.“ Beides sei nach Auffassung der Fachkammer nicht
der Fall.
Kurios werde das Vorgehen der beiden
Standesorganisationen nach Auffassung der GdP dadurch, dass sie
etwas anfechten, was auf sie selbst zutreffe.
So lägen der GdP Informationen darüber vor, dass bei den Namen
freigestellter Personalräte dieser Organisationen auf Stimmzetteln
für die aktuelle
Personalratswahl ebenfalls die Bezeichnung „Personalrat“ auftauche.
Die GdP sei im Vorfeld der Wahlen dagegen nicht gerichtlich
vorgegangen, weil sie
mit inhaltlichen Aussagen und sachlichen Argumenten gewinnen wolle.
„Nur, wer keine eigenen Themen hat, muss tricksen; das hat die
Gewerkschaft der
Polizei nicht nötig“, unterstreicht Frank Richter. Der angebliche
Skandal sei geplatzt wie eine Seifenblase. Er forderte die beiden
Standesorganisationen
zur sachlichen Auseinandersetzung auf und in Zukunft alles zu
unterlassen, was dem Ansehen der Polizei auch nur ansatzweise
Schaden zufüge.
Montag, 2. Juni 2008 Wegfall der Zwischenstufen zum
01.11.2008
Düsseldorf.Am
01.11.2008 steigen alle diejenigen Beschäftigten, die nach der
Überleitung in den TV-L in ihrer Entgeltgruppe
einer "persönlichen Zwischenstufe" zugeordnet wurden, in die
betragsmäßig nächst höhere reguläre Stufe dieser Entgeltgruppe auf!
mehr....
Montag, 2. Juni 2008 GdP fordert Verbesserung bei der
Versorgung im Einsatz
Nicht zuletzt nach der schlechten Unterbringungs-
und Versorgungssituation beim G8-Gipfel in Heiligendamm hat das Thema
Versorgung
im Einsatz an Aktualität gewonnen. Festzustellen ist, dass der
vorhandene Leitfaden 150 keine verbindliche Vorschrift darstellt,
sondern
von vielen Ländern unterschiedlich interpretiert und umgesetzt wird. Der
Bundesvorstand hat zu diesem Thema eine Arbeitsgruppe
eingerichtet, die ein Positionspapier erarbeitet hat.
GdP-Bundesvorstand fordert Verbesserungen
bei der Versorgung im Einsatz
Berlin. Eine
nachhaltige Fortbildung von Versorgungskräften, Harmonisierung
von Versorgungskonzepten
in Bund und Ländern und das vermehrte Nutzen von
Synergieeffekten fordert der GdP-Bundesvorstand in
einem heute beschlossenen Positionspapier zur "Versorgung im
Einsatz": "Versorgung ist Führungsaufgabe."
Konrad Freiberg,
GdP-Bundesvorsitzender: "Fürsorge für die Mitarbeiter gehört zu
den Führungsgrundsätzen und ist
somit Führungsaufgabe. Dazu gehört selbstverständlich auch die
Versorgung von Einsatzkräften. Leider wird der
entsprechende Leitfaden "LF 150" dazu in Ländern und Bund
oftmals unterschiedlich interpretiert. Mindeststandards
können dann schnell zu Maximalstandards werden." Selbst bei
erkenn- und planbaren Großlagen wie dem G-8-Gipfel in
Heilgendamm sei es zu Versorgungsproblemen gekommen.
Die innerhalb der Versorgung sehr wichtige Kräfte-Verpflegung
funktioniere, so eine Feststellung des GdP-Bundesvorstands,
im Übrigen immer dort, wo sie mit polizeieigenen Mitteln
durchgeführt werde. Es gebe dort keine Klagen über Qualität und
Quantität sowie zeitgerechte Bereitstellung der Verpflegung.
Freiberg: "Die Einsatzküchen der Polizei, stationär und mobil,
sollen erhalten bleiben. Da, wo sie abgeschafft wurden, müssen
sie neu installiet werden." Private Caterer seien bisher nicht
in der Lage gewesen, die spezifischen Verpflegungsbedürfnisse
der Polizei zu befriedigen.
Der GdP-Bundesvorstand kritisierte in diesem Zusammenhang, dass
der Begriff "Versorgung" vielmals auf "Verpflegung"
reduziert werde. Tatsächlich fielen darunter neben der
obligatorischen Verpflegung auch Führungs- und Einsatzmittel (FEM),
Ärztlicher Dienst und die Unterbringung und - Kräftebetreuung,
vor, während und nach einem Einsatz . Auch in diesen
Feldern seien Verbesserungen dringend notwendig. So fehle dem
"LF 150" die Verbindlichkeit einer Vorschrift, was immer
noch dazu führe, das es für Diensthunde und Dienstpferde
großzügigere Regelungen gebe als für Einsatzkräfte.
Freiberg: "Versorgung ist kein unnötiger Luxus, sondern eine
Notwendigkeit, um die Leistungsfähigkeit und die Motivation
der Einsatzkräfte zu erhalten."
Freitag, 30. Mai 2008 Wahlbetrug in Düsseldorf?
Das sind die Fakten!
Düsseldorf.Die GdP
reichte einen Wahlvorschlag ein, in dem als Beschäftigungsstelle der
Kandidatinnen und Kandidaten das PP Düsseldorf
angegeben wurde. Das ist rechtlich zulässig. Die übrigen Wahlvorschläge
hatten als Beschäftigungsstelle ihre konkrete Dienststelle benannt.
Zur Vereinheitlichung des Stimmzettels hat der Wahlvorstand beschlossen,
die Angaben der GdP um den Hinweis auf die konkrete Dienststelle
zu ergänzen. Für die freigestellten Personalratsmitglieder wurde die
Dienststellenbezeichnung "Personalrat" gewählt.
In der Sitzung vom 16.05.08 erklärte der Wahlvorstand, dass die
eingereichten Wahlvorschläge nach Prüfung gültig seien und die
Wahlunterlagen
danach erstellt wurden. Der Wahlzettel wurde in der Sitzung auch an alle
Gewerkschaftsvertreter zur Korrektur gegeben. Auch die Vertreterin der
DPolG äußerte gegen die Bezeichnung der Dienststelle „Personalrat“ keine
Bedenken.
Am 23.05.08 erhielt die Gewerkschaft der Polizei Kreisgruppe Düsseldorf
von einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster aus
dem Jahr 1983 (!) Kenntnis. Dort wurde entschieden, dass die Amts- oder
Funktionsbezeichnung als „Personalrat“ unzulässig sei.
Die GdP Kreisgruppe Düsseldorf wies den Wahlvorstand auf diese
Entscheidung hin und bat um Überprüfung, ob die Wahlzettel wegen dieser
Entscheidung richtig seien. Denn die Entscheidung des
Oberverwaltungsgerichtes Münster geht dahin, dass die Bezeichnung
Personalrat als
Amts- oder Funktionsbezeichnung ein „Wahlvorteil“ sein könnte. Die
Kreisgruppe der Gewerkschaft der Polizei wollte den Eindruck vermeiden,
dass ihr ein Wahlvorteil entsteht.
Der Wahlvorstand hat in seiner Sitzung vom 26.05.08 – zu der alle
Gewerkschaftsvertreter, auch die DPolG eingeladen waren – über die Frage
der ordnungsgemäßen Stimmzettel entschieden. Der Wahlvorstand war mit
seiner Mehrheit der Auffassung, dass der Zusatz „Personalrat“ ein
Vorteil für die Gewerkschaft der Polizei sein könnte. Dem gemäß wurde
beschlossen, diesen Zusatz in den Stimmzetteln zu streichen. Damit
wollte der Wahlvorstand den Eindruck verhindern, dass der eingereichten
Wahlvorschlagsliste der GdP ein Vorteil entsteht.
Der Wahlvorstand musste im Übrigen die gewünschte Einsicht in die
Wahlvorschläge verweigern, weil er der Schweigepflicht unterliegt. Dies
ist
auch der DPolG bekannt.
Donnerstag, 29. Mai 2008 PKS online 2 – Kriminalitätszahlen
für die Märchenstunde
Düsseldorf.Seit
Nutzung von PKS online 2 sollen angeblich in einigen Behörden die
Kriminalitätszahlen im zweistelligen Bereich gesunken sein.
Über solche „Ergebnisse“ raufen sich die Kolleginnen und Kollegen in den
Kommissariaten die Haare, da sie wissen, dass die Realität anders
aussieht. Die GdP fordert, mit diesen Märchen endlich Schluss zu machen!
Vor falschen Interpretationen wird gewarnt.
Der GdP-Landesfachausschuss „Kriminalitätsangelegenheiten“ befasst
sich mit PKS online 2
Durch „wundersame Wirkung“ sinken seit Nutzung von „PKS online 2“ die
Kriminalitätszahlen in Nordrhein-Westfalen. In einigen Behörden
soll der Rückgang lt. Äußerungen von Direktionsleitern im zweistelligen
prozentualen Bereich liegen. Diese Zahlen korrespondieren in keiner
Weise mit den Fallzahlen in IGVP, die deutlich höher liegen und sogar
einen Anstieg der Fallzahlen gegenüber dem Erfassungsjahr 2007
signalisieren.
Aus dem Bereich der Datentechniker ist zu hören, dass bei der
Konvertierung von Falldaten möglicherweise tausende Fälle im „Orbit“
verschwunden
sein sollen.
Beschwerden über PKS online 2, insbesondere aus Kommissariaten, die mit
der Bearbeitung der Massenkriminalität betraut sind, betreffen weiterhin
den unzumutbaren Zeitaufwand für die statistische Erfassung. Die
Beschwerden sind vor dem Hintergrund einer ohnehin gewaltigen
Vorgangsbelastung
zu sehen.
Neben der längst alltäglichen Überlastung unserer Kolleginnen und
Kollegen bezieht sich unsere Sorge auch auf die Folgen der beschriebenen
Entwicklung:
Berechnung der Ressourcen (Personal/Finanzen) auf der Basis
nicht belastbarer Fallzahlen in PKS online 2
Verlust an Qualität/Effizienz bei der Verfolgung von Straftaten
Mit den Zahlen korrespondieren Veränderungen bei den Aufklärungsquoten,
die mit der realen Kriminalitätslage nicht wirklich zu tun haben.
Dieser verwaltungsaufwändigen und statistischen Schieflage, die
vereinzelt als willkommene Profilierungsmöglichkeit auf dem Rücken der
kriminalpolizeilichen Sachbearbeitung benutzt wurde, ist aus der Sicht
der Gewerkschaft der Polizei sofort Einhalt zu gebieten.
Schönfärberei und Gesundbeten hilft weder den Kolleginnen und Kollegen,
noch den Bürgern.
Donnerstag, 29. Mai 2008 GdP: 5000 Beförderungsstellen
überzeugen – Klientelpolitik nicht
Düsseldorf.Wer der
Gewerkschaft der Polizei den Erfolg missgönnt, 5000 Beförderungsstellen
jährlich erkämpft zu haben, missgönnt den
Kolleginnen und Kollegen bessere Karrierechancen.
Mit den erkämpften 5000 Beförderungsstellen ist es der GdP gelungen, den
Deckelungsbeschluss endlich auszuhebeln, denn 5000 Beförderungen
jährlich können allein durch eine Deckelung nicht finanziert werden. Der
Innenminister hat im Januar festgestellt, dass in der Vergangenheit die
Ermittler der Kriminalpolizei überproportional mehr in Spitzenämter
befördert worden sind als bei der Schutzpolizei. Von der Verteilung von
Beförderungsstellen hat daher jetzt auch die Sachbearbeitung profitiert.
Donnerstag, 29. Mai 2008 Ruhegehaltsfähigkeit der
Polizeizulage
Allein GdP kämpft weiter
Düsseldorf.Am
29.05.2008 stand der Antrag der Fraktion der SPD „Feuerwehr- und
Polizeizulage müssen wieder ruhegehaltsfähig werden
bzw. bleiben“ auf der Tagesordnung der Sitzung des Haushalts- und
Finanzausschusses. Wie bereits am 15.05.2008 bei der Aussprache dieses
Tagesordnungspunkts im Plenum waren nur Vertreter der GdP im Landtag
anwesend.
Vertreter anderer Organisationen, welche vorgeben, die Interessen der
Polizeibeschäftigten zu vertreten, glänzten – wie so oft in der
Vergangenheit – durch Abwesenheit.
Haushalts- und Finanzausschuss folgt GdP-Vorschlag:
Anhörung zur Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage findet statt
Am Rande der Sitzung konnten die GdP-Vertreter in Gesprächen mit
Finanzminister Linssen und den haushaltspolitischen Sprechern der
im Landtag vertretenen Parteien noch einmal darauf hinweisen, dass die
Polizeizulage für die Pensionäre im Polizeibereich unbedingt
ruhegehaltsfähig bleiben muss, weil Polizistinnen und Polizisten während
des Dienstes oft psychischen und physischen Höchstbelastungen
ausgesetzt sind, deren negativen gesundheitlichen Folgen sie auch nach
der Pensionierung weiter begleiten.
Auf Vorschlag der GdP war eine Sachverständigenanhörung beantragt
worden. Diesem Antrag haben alle Fraktionen zugestimmt, so dass
mit einer Anhörung vor dem Haushalts- und Finanzausschuss noch im Sommer
zu rechnen ist. Bei dieser Anhörung wird die GdP noch
einmal Gelegenheit erhalten, die Argumente für den Erhalt der
Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage vorzutragen.
Allein die Tatsache, dass der Antrag auf Erhalt der Ruhegehaltsfähigkeit
nicht bereits vor Wochen im Plenum abgeschmettert wurde, sondern
Thema einer Expertenanhörung wird, ist ein großer Erfolg der GdP.
Die bisher durch Abwesenheit glänzenden „Trittbrettfahrer“ der anderen
Organisationen sollten sich eindringlich darüber Gedanken machen,
ob sie überhaupt Interessenvertreter der Polizeibeschäftigten sind.
Aber, vielleicht haben die von ihnen vertretenen Polizeibeamtinnen und
–beamten eine Pension, welche die Polizeizulage einschließt, nicht
nötig.
Wer aber möchte, dass die Polizeizulage weiterhin ruhegehaltsfähig
bleibt, der sollte bei den anstehenden Personalratswahlen die
Gewerkschaft
wählen, die sich für den Erhalt einsetzt. Das ist allein die GdP!!!
Montag, 19. Mai 2008
Nebenkosten aus Anlass der Teilnahme an Leichenöffnung neu geregelt:
Düsseldorf.Mit
Runderlass 24-3.31.06.11 vom 23.04.08 regelt der IM die Vergütung von
Nebenkosten aus Anlass der Teilnahme
an Leichenöffnungen neu. Danach werden ab dem 01.05.08 pauschal 10 € je
Dienstreise bzw. Dienstgang gezahlt. Somit entfällt die
bisherige Unterscheidung zwischen weiblichen und männlichen PVB.
Montag, 19. Mai 2008 Ist die Zukunft der Polizei in NRW
weiblich?
Diskussion mit Angela Freimuth, Vizepräsidentin
des Landtags NRW
Düsseldorf.Die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Möglichkeiten des
beruflichen Aufstiegs und die Probleme mit Beurteilungen -
alles dies waren Themen in einer intensiven Gesprächsrunde zwischen
Polizeikolleginnen der GdP und der Vizepräsidentin des Landtages NRW,
Angela Freimuth (FDP).
Die Einladung zu diesem
Treffen war ein Ergebnis der GdP-Veranstaltung zum
25. Jubiläum von Frauen in der Schutzpolizei in NRW.
Ende April war
es soweit, der Landesfrauenvorstand, gestärkt durch
weitere Kolleginnen der GdP, traf sich im Landtag
NRW.
Im Vorfeld konnte noch
ein sehr informativer Besuch des WDR-Landesstudios
durchgeführt werden.
In sehr entspannter,
aber auch intensiver Atmosphäre, fand nun ein
interessanter Meinungsaustausch statt. Es wurde
schnell deutlich, hier sind
Frauen aus sehr verschiedenen Berufen und
Organisationsformen zusammen, die neben sehr
unterschiedlichen Erfahrungen auch durchaus
vergleichbarer Erkenntnisse aus ihrem Berufs- und
Organisationsleben ziehen können.
Konkret zum
Polizeibereich: Einstellung von Frauen bei der
Polizei in Quoten von 40 – 50%, der Gesamtanteil von
Frauen bei der Polizei in NRW
von 14,6 %. Aber: Was ist mit Führungsfunktionen?
Frage von Angela
Freimuth: „Haben die Frauen bei der Polizei zu wenig
Biss?“ „Sicherlich nicht“, die klare Antwort der
GdP-Kolleginnen. Aber das
Nadelöhr der Beurteilungen ist gerade für Frauen
sehr problematisch. Strukturfragen, informelle
Netzwerke, Arbeitsverdichtung, Teilzeit,
zwischenzeitlicher Erziehungsausstieg, traditionelle
männliche Dominanz: Alles Probleme, die vor allem
die Kolleginnen bei ihrem beruflichen
Weiterkommen in der Polizei betreffen.
Auch praktische
Beispiele, wie die berufliche Entwicklung von Frauen
und die Besetzung von Führungsfunktionen durch
Kolleginnen eine negative
Entwicklung genommen haben, wurden am Beispiel
„Neuorganisation und Funktionszuordnung“ diskutiert.
Fazit: Bei allem
Fortschritt, es bleibt viel zu tun! Hier kann die
vereinbarte weitere Kooperation zwischen Angela
Freimuth und den GdP-Frauen
positive Akzente setzen. Konkrete Gespräche und
mögliche Initiativen auf Landesebene sind
andiskutiert, auch parlamentarische Initiativen sind
angedacht. Die positive Atmosphäre des
Gedankenaustauschs kann hier sicherlich hilfreich
sein.
Donnerstag, 15. Mai 2008 GdP kämpft für die
Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage
Düsseldorf. Über den von der
SPD-Fraktion eingebrachten Antrag mit der Forderung „Feuerwehr-
und Polizeizulage müssen
wieder ruhegehaltsfähig werden“ wurde am 15.05.08 im Plenum des
Landtags diskutiert. Um den Abgeordneten deutlich zu
machen, wie wichtig diese Forderung nach Beibehaltung der
Ruhegehaltsfähigkeit dieser Zulagen den Kolleginnen und Kollegen
bei Polizei und Feuerwehr sind, nahmen auf Einladung der
SPD-Fraktion ca. 250 Polizisten und Feuerwehrleute an dieser
Debatte
als Zuhörer teil.
Während sich die Sprecher
von SPD und Grünen vehement für die Beibehaltung der
Ruhegehaltsfähigkeit dieser Zulagen einsetzten,
lehnten Finanzminister Linssen und die Sprecher von CDU und FDP
diese Forderung unter Hinweis auf die Finanzlage des Landes ab.
Offensichtlich hatten die Sprecher der Regierungskoalition
vergessen, dass das Land allein in diesem Jahr Steuermehreinnahmen
von
mehr als 8 Milliarden Euro erhält.
Auf Vorschlag der GdP
wird die SPD-Fraktion im Haushalts- und Finanzausschuss eine
Anhörung beantragen. Damit erhalten GdP
und Ver.di noch einmal die Gelegenheit, den Abgeordneten die
Argumente für die Beibehaltung der Polizei- und Feuerwehrzulage
zu erläutern.
Mittwoch, 14. Mai 2008 Was gut ist, soll gut bleiben Düsseldorf.Unsere polizeilichen
Servicedienste leisten seit vielen Jahren sehr gute Arbeit. Mittlerweile
aber wachsen die Probleme.
Die Auswirkungen des PEM-Gesetzes in Kombination mit einer Politik des
„Privat vor Staat“ machen den Beschäftigten der
Servicedienste schwer zu schaffen.
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Freitag, 9. Mai 2008
Pooldienststellen im Wach- und Wechseldienst?
Düsseldorf. Die Blauen von der DPolG wollen den Plan durchwinken, die
Gewerkschaft der Polizei hält mit
gutem Argumenten dagegen.
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Freitag, 9. Mai 2008 Beihilfebearbeitung: So nicht, Herr Finanzminister!
Desolate Vorlage des Finanzministers im Unterausschuss Personal
Düsseldorf. Erneut waren die Bearbeitungszeiten der Beihilfeanträge
Gegenstand parlamentarischer Beratungen.
Im Unterausschuss Personal sollte der Finanzminister am 6. Mai darlegen, wie die
unerträglich langen
Bearbeitungszeiten in diesem Jahr auf 14 Tage gesenkt werden können.
Die Vorlage des FM wurde jedoch vom Ausschuss zurück gewiesen, da nicht
ansatzweise erkennbar war, wie die
politische Vorgabe der Abgeordneten aller Fraktionen mit diesem Papier erfüllt
werden könnte. Nun muss der
Finanzminister im Juni nachsitzen. Die Ereignisse der Sitzung sowie die Vorlage
des Ministers wurden vom DGB
zusammengefasst und kommentiert im beigefügten Beamten-Info.
Mittwoch, 7. Mai 2008
GdP Initiative erfolgreich: Neues Anforderungsprofil für Funkstreifenwagen der
Autobahnpolizei
Düsseldorf. Die Überlegungen im Innenministerium, für die Autobahnpolizei
und die Kreispolizeibehörden die
gleichen Funkstreifenwagen anzuschaffen, sind vom Tisch. Die Beschaffung des
Opel-Vectra als
Funkstreifenwagen (022) für die Autobahnpolizei war von Beginn an umstritten.
Jetzt steht fest, dass die
besonderen Anforderungen der Autobahnpolizei berücksichtigt werden.
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Dienstag, 6. Mai 2008
Pressemitteilung
Frank Richter: „Höheres Bußgeld ohne mehr Polizei ist wie ein Schwert ohne
Griff“
Düsseldorf. „Wer den Mund spitzt, muss auch pfeifen können“, kritisiert
Frank Richter, NRW-Landesvorsitzender
der Gewerkschaft der Polizei (GdP) den halbherzigen Versuch der Politik,
mit höheren Bußgeldern die
Hauptunfallursachen auf den Straßen zu bekämpfen. Höhere Bußgelder für
Verkehrsrowdies nutzten gar nichts, wenn
das Risiko, erwischt zu werden, gegen Null tendiere. Höheres Bußgeld ohne mehr
Polizei sei wie ein Schwert ohne
Griff.
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Freitag, 18. April 2008
Thema: Rüstzeiten
Innenminister übernimmt GdP-Forderung
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei kämpft dafür, dass Rüstzeiten
als Dienstzeiten anerkannt werden. Und zwar
mit Musterklagen in allen sieben Verwaltungsgerichtsbezirken
Nordrhein-Westfalens.
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Freitag, 11. April 2008
Pressemitteilung
GdP fordert nach Chemiegroßbrand umfassenden Gesundheitsschutz für Polizeibeamte
Düsseldorf. Nach dem Großbrand im Chemiewerk bei Köln-Worringen fordert
die Gewerkschaft der Polizei
(GdP) Konsequenzen für den Gesundheitsschutz der bei solchen Lagen eingesetzten
Polizeibeamten. Es reiche
nicht, Aktenordner mit Verhaltensregeln zum Arbeitsschutz zu füllen. Vielmehr
müssten auch tatsächlich die
erforderlichen Voraussetzungen zum Gesundheitsschutz der Polizeibeschäftigten
geschaffen werden. Personalakten
dokumentiert werden.
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Donnerstag, 10. April 2008
Pressemitteilung
GdP feiert 60 jähriges Bestehen
Landesvorsitzender Frank Richter: „Die Bedeutung der Gewerkschaften wächst“
Düsseldorf. In Anwesenheit von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers und
zahlreichen weiteren Gästen hat
der Landesbezirk NRW der Gewerkschaft der Polizei (GdP) heute im Düsseldorf
Apollo Varieté Theater sein
60 jähriges Bestehen gefeiert.
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Dienstag, 8. April 2008
Pressemitteilung
Frank Richter: „Der BND soll die Finger von der Polizei lassen“
Düsseldorf. „Der Bundesnachrichtendienst soll seine Finger von der
Polizei lassen“, erklärt Frank Richter,
Landesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der
Polizei (GdP). Richter
bezieht sich auf Vermutungen, wonach der BND am Zustandekommen oder an der
Realisierung von polizeilichen
Schulungsmaßnahmen in Libyen beteiligt gewesen sein soll.
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Freitag, 4. April 2008
Pressemitteilung
Frank Richter: „Wenn die Vorwürfe stimmen, haben wir einen
sicherheitspolitischen Skandal“
Düsseldorf. „Sollten sich die Vorwürfe gegen SEK-Beamte erhärten, dann
haben wir es hier mit einem
sicherheitspolitischen Skandal zu tun. Wer solches Fachwissen gegen Geld
verkauft, gefährdet das Leben von
Spezial-Einsatzkräften der Polizei und von Bürgerinnen und Bürgern, die sie in
Deutschland oder im Ausland
schützen sollen.“ Mit diesen Worten reagiert Frank Richter, Landesvorsitzender
der Gewerkschaft der Polizei
(GdP) auf Vorwürfe gegenüber nordrhein-westfälischen und Spezialeinsatzkräften
des Bundes, in Libyen dortige
Sicherheitskräfte geschult zu haben.
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Montag, 31. März 2008
Kostendämpfungspauschale
Düsseldorf. Mit dem verfassungsrechtlichen Grundsatz der Fürsorgepflicht des
Dienstherrn ist es vereinbar,
Beamten eine pauschalierte Eigenbeteiligung an den Krankheitskosten
aufzuerlegen. Das hat das
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 20.03.08 entschieden
mehr....
Freitag, 28. März 2008
GdP zum Todesfall auf Hagener Wache:
Richter: „Auch Polizisten haben ein Recht auf Unverletzbarkeit ihrer Ehre“
Düsseldorf. Amnesty International hat eine Untersuchung des tragischen
Todesfalles eines 26-jährigen Türken
auf einer Polizeiwache in Hagen angekündigt. Die Gewerkschaft der Polizei setzt
voraus, dass dabei die selben
Maßstäbe angesetzt werden wie bei der Staatsanwaltschaft. Bisher liegen laut
Staatsanwaltschaft keinerlei
Anhaltspunkte für ein schuldhaftes Verhalten vor.
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Mittwoch, 19. März 2008
GdP-Flugblatt
Schon wieder eine Aktion gegen demokratische Grundrechte
Mit der Änderung des Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG) hatten
Landesregierung und
Landtagsmehrheit bereits Mitbestimmungsrechte in Nordrhein-Westfalen abgebaut.
Jetzt hat der
Landtag auf Antrag von CDU und FDP den Kommissaranwärterinnen und
Kommissaranwärtern
auch noch das Wahlrecht zu den Polizei-Personalräten entzogen.
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Flugblatt Aktion gegen demokratische Grundrechte
Montag, 17. März 2008
14 Tage für Beihilfeabrechnungen
Düsseldorf. „Das ist ein sehr gutes Signal aus dem Landtag“, kommentierte
GdP-Landesvorsitzender
Frank Richter. Im Petitionsausschuss und im Unterausschuss Personal des
Landtages waren sich die
Vertreter aller Fraktionen einig: Die viel zu lange Bearbeitungszeit für
Beihilfeanträge ist unerträglich
für die Betroffenen, die das Geld für Arztrechnungen und Arznei vorstrecken
müssen. „Wir möchten, dass
Beihilfen innerhalb von 14 Tagen abgerechnet sind!“
mehr....
Flugblatt 14 Tage für Beihilfeabrechnungen
Montag, 10. März 2008
GdP-Flugblatt
Wir reden nicht.
Wir schaffen Klarheit!
Die GdP lässt nicht locker, so lange nicht, bis auch der Innenminister
anerkennt: Rüstzeit ist Dienstzeit.
Unsere Kolleginnen und Kollegen im Wach- und Wechseldienst wollen gerecht
behandelt werden. Wir
haben zwei Kollegen in Musterverfahren vor den Verwaltungsgerichten Münster und
Aachen Rechtsschutz
gewährt, damit Klarheit geschaffen wird. Beide Gerichte haben zugunsten der
klagenden Kollegen entschieden.
Der Innenminister bleibt trotzdem bei seiner ablehnenden Haltung.
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Flugblatt Wir schaffen Klarheit
Montag, 10. März 2008
GdP-Flugblatt
Was wird aus dem Bachelor-Studium?
Herr Minister: Führen Sie!
In diesem Jahr und in den nächsten drei Jahren stellt das Land jeweils
1100 Kommissaranwärterinnen
und Kommissaranwärter ein. Mehr als doppelt so viel als ursprünglich geplant.
Das ist ein großer Erfolg
unserer gewerkschaftlichen Arbeit. 1100 Studierende und dazu die geplante
Einführung des Bachelor-
Studiengangs an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung – das ist eine
große Herausforderung,
vor allem eine starke Belastung für die Fachhochschule.
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Flugblatt Bachelor-Studium
Mittwoch, 5. März 2008
Die schleppende Bearbeitung der Beihilfeanträge ist empörend
„Die Landesregierung hat zwar eine neue Landesbehörde
„Personaleinsatzmanagement“ eingerichtet,
angeblich auch, um Personalengpässe besser ausgleichen zu können. Aber die
zügige Bearbeitung der
Beihilfeanträge beim Landesamt für Besoldung und Versorgung bekommt sie nicht in
den Griff. Für die
GdP ist dieser Fall ein weiterer Beleg dafür, dass das so genannte
Personaleinsatzmanagement, kurz
PEM, ein Personalmissmanagement ist. Es war ausschließlich politisch motiviert,
um in Kombination mit
dem neuen LPVG die Mitbestimmung in Nordrhein-Westfalen auszuhöhlen.
Leidtragende sind in diesem
Fall Beschäftigte und Pensionäre, denen Beihilfe nicht nur zusteht, sondern die
dringend darauf angewiesen
sind. Herr Finanzminister, was Sie diesen Menschen zumuten, ist empörend.“
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Mittwoch, 5. März 2008
Deutsche Steuer-Gewerkschaft und Gewerkschaft der Polizei sind sich einig:
Treppenwitz: Millionen für Kauf von Bankdaten – aber kein Geld für mehr Personal
Düsseldorf. „Die spektakuläre Aufdeckung der Liechtensteiner Steueraffäre
verleitet die Politik dazu,
von der mangelnden Personalausstattung der Fahndungs- und
Strafverfolgungsbehörden abzulenken.“
Das erklären die NRW-Landesvorsitzenden der Deutschen Steuer-Gewerkschaft
(DStG), Hans-Werner
Kaldenhoff und der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Frank Richter, in einer
gemeinsamen Pressemitteilung.
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Dienstag, 4. März 2008
Pressemitteilung
Frank Richter: Neuorganisation der Polizei erzeugt zunehmend Reibungsverluste –
Die Vernetzung von Kriminal- und Schutzpolizei geht verloren
Düsseldorf. „Fehlentwicklungen der von der Landesregierung durchgesetzten
Neuorganisation der Polizei
erschweren zunehmend die Arbeit der Polizei und sorgen für ein
Sicherheitsrisiko“, erklärt der Landesvorsitzende
der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Frank Richter. Es komme zu immer mehr
Reibungsverlusten zwischen
Kriminal- und Schutzpolizei, weil die Vernetzung zwischen diesen
Polizeibereichen verloren gehe. Wenn die
Landesregierung diesen Trend nicht durchbreche, nehme sie einen dramatischen
Verlust an Sicherheit in Kauf.
Das werde sich auch in den Kriminalitätsstatistiken der kommenden Jahre
niederschlagen.
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Flugblatt Vernetzung von Kriminal- und Schutzpolizei geht verloren
Mittwoch, 27. Februar 2008
Pressemitteilung
GdP will Online-Durchsuchung nur mit streng rechtsstaatlichen Mitteln
Düsseldorf. „In Zeiten moderner Kommunikationsmittel darf die Polizei
nicht mit Kreide und Schiefertafel
arbeiten.“ Mit diesen Worten verteidigt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft
der Polizei (GdP), Frank Richter,
„Online-Durchsuchungen mit streng rechtsstaatlichen Mitteln“. In diesem Sinne
sei das heute in Karlsruhe
verkündete Urteil des Bundesverfassungsgerichts hilfreich und wegweisend. Das
nordrhein-westfälische
Verfassungsschutzgesetz, welches das heimliche Ausspähen von Computerfestplatten
erlaubt, verletzt laut
Karlsruher Urteil das Grundgesetz und ist damit nichtig. Das Gericht stellt
fest, dass für das heimliche Ausspähen
„tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges
Rechtsgut bestehen“ müssen.
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Montag, 25. Februar 2008
Pressemitteilung
Unsere Polizei braucht genügend Personal, um für Verkehrsdisziplin sorgen zu
können
Düsseldorf. „Voraussetzung für eine präventive und repressive Bekämpfung
von Verkehrsunfallursachen
bleibt eine optimale personelle Ausstattung der Polizei. Der Weg dorthin ist in
Nordrhein-Westfalen
eingeschlagen, das Ziel jedoch noch nicht erreicht.“
mehr....
Freitag, 22. Februar 2008
Pressemitteilung
GdP weist Vorwürfe gegen die Polizei in Hagen entschieden zurück
Düsseldorf. Im Zusammenhang mit dem tragischen Fall des 26jährigen Adem
Ö. in Hagen weist der
Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Frank Richter, Vorwürfe
gegen die Polizei
„in aller Entschiedenheit zurück“. Es gebe auf Grundlage bisheriger
staatsanwaltlicher Untersuchungen
keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten von Polizeibeamten. Als „empörend und
an den Haaren
herbeigezogen“ bezeichnet Richter den unterschwelligen Vorwurf von türkischen
Medien der
Fremdenfeindlichkeit. „Unsere Polizei ist nicht fremdenfeindlich“, betont der
GdP-Vorsitzende.
Die Polizei arbeite professionell.
mehr....
Montag, 18. Februar 2008
Pressemitteilung
Frank Richter: Einzelstreifen gehören abgeschafft
Düsseldorf. Frank Richter, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der
Polizei (GdP), fordert Konsequenzen
aus dem brutalen Überfall auf einen Polizeibeamten in der Teverener Heide bei
Geilenkirchen. „Einzelstreifen
sind gefährlich und gehören deshalb, bis auf ganz wenige Ausnahmen,
abgeschafft“, stellt der
Gewerkschaftsvorsitzende fest. Der Trend in einigen Polizeipräsidien, die Zahl
von Einzelstreifen sogar noch
zu erhöhen, sei aufgrund der damit verbundenen Gefahren untragbar und nicht zu
verantworten.
mehr....
Montag, 18. Februar 2008
Besoldung
Vom DUZ-Bogen zur Schnittstelle DUZ-Online
Düsseldorf. Künftige Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das LZPD bei
der Berechnung der Erschwerniszulage. mehr....
Freitag, 15. Februar 2008
Kolleginnen und Kollegen: Lasst euch nicht für dumm verkaufen
Düsseldorf. Es gibt Standesorganisationen, denen die zweigeteilte
Laufbahn bei der Polizei ein Dorn im Auge ist.
Sie geben es nicht offen zu. Aber mit scheinheiligen Argumenten wollen sie ein
System aushebeln, dass allein in
diesem Jahr 5300 Beförderungsmöglichkeiten schafft.
mehr....
Mittwoch, 13. Februar 2008
Beihilfefähigkeit nichtverschreibungspflichtiger Medikamente
Düsseldorf. Die Verwaltungsgerichte Aachen und Düsseldorf haben in zwei
Urteilen entschieden, dass die Vorschrift
der Beihilfeverordnung, welche nicht verschreibungspflichtige Medikamente von
der Regulierung durch die Beihilfe
ausschließt, wegen Unvereinbarkeit mit höherrangigem Recht unwirksam ist.
mehr....
Mittwoch, 13.
Februar 2008
Urlaubsgeld 2008, Sonderzahlung 2008 und amtsangemessene Alimentation
Düsseldorf. Vor dem Hintergrund der rechtsanhängigen Musterverfahren wird
in obigen Angelegenheiten in
Absprache mit den übrigen DGB-Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und dem
Finanzministerium folgende
Vorgehensweise vorgeschlagen:
mehr....
Musterantrag auf
Zahlung des Urlaubsgeldes
im Jahr 2008 als pdf downloaden.
Musterantrag auf
Anpassung der Sonderzahlung
im Jahr 2008 als pdf downloaden.
Dienstag, 12. Februar 2008
Pressenotiz
Konzept 1100 - GdP sprach mit dem Innenminister über Polizeiausbildung
Düsseldorf. Neben anderen Themen war auch das sogenannte "Konzept 1100"
und die damit im Zusammenhang
stehenden Fragen der Polizeiausbildung Gegenstand des Gespräches am 8.2.2008
zwischen GdP und Innenminister Dr. Wolf. mehr....
Freitag, 8. Februar 2008
Pressemitteilung
Deutliche Ansage – Abitur oder FH-Reife bleiben zwingend für Polizeiausbildung
Düsseldorf. Innenminister Wolf hat heute in einem Gespräch mit der
Gewerkschaft der Polizei (GdP) klargestellt,
dass das Abitur oder die Fachhochschulreife Voraussetzung für eine Ausbildung
bei der Polizei bleiben. „Der Minister
hat damit den sachfremden Vorschlag einer Standesorganisation, auch Realschülern
den Zugang zur Polizeiausbildung
zu eröffnen, eine deutliche Absage erteilt“, kommentiert GdP-Landesvorsitzender
Frank Richter.
mehr....
Freitag, 8. Februar 2008
Pressemitteilung
Innenminister Dr. Wolf besuchte die Geschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei
Düsseldorf. Heute besuchte Innenminister Dr. Ingo Wolf die
Geschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Düsseldorf.
GdP-Landesvorsitzender Frank Richter hatte die Einladung im Dezember letzten
Jahres bei einem seiner Gespräche mit dem
Minister ausgesprochen. Beide bestätigten nach dem Treffen eine angenehme und
konstruktive Atmosphäre. „Wir sind uns
einig in dem Ziel, den hohen Qualitätsstandard polizeilicher Arbeit in
Nordrhein-Westfalen zu sichern“, bekräftigten Wolf und
Richter.
mehr....
Donnerstag, 7. Februar 2008
Pressemitteilung
Keine Nachwuchssorgen bei Polizei – Zahl der Abiturienten steigt deutlich
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen
untermauert ihre Kritik an Überlegungen im
Innenministerium, die Ausbildung bei der Polizei für Realschüler zu öffnen, mit
deutlichen Zahlen. Die Behauptung, in den
nächsten Jahren gebe es zu wenig Abiturienten, sei definitiv falsch. „Das
Gegenteil ist richtig“, unterstreicht GdP-Landesvorsitzender
Frank Richter. Wer heute behaupte, zu wenige Abiturienten würden zu
Einstellungsproblemen bei der Polizei führen, wisse nicht,
wovon er rede.
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Mittwoch, 6. Februar 2008
Pressemitteilung
Frank Richter: „Wir haben für 2008 genügend Nachwuchs – Finger weg von der
zweigeteilten Laufbahn“
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert Innenminister Wolf
auf, sich nicht zum Totengräber der zweigeteilten
Laufbahn bei der Polizei zu machen. Jetzt bekannt gewordene Überlegungen des
Innenministeriums, in Zukunft auch wieder
Realschülern den Weg in den Polizeidienst zu öffnen, seien überflüssig wie ein
Kropf, erklärt GdP-Landesvorsitzender
Frank Richter. Das stelle die jetzige Organisation erneut in Frage. Der
Innenminister würde damit schon wieder neue Unruhe
in die Polizei tragen. „Das ist das Letzte, was wir jetzt brauchen.“
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Donnerstag, 24. Januar 2008
Ausbildung Bachelorjahr 2008
Unter diesem Vorzeichen stand ein erstes Arbeitsgespräch zwischen dem
Präsidenten der FHöV, Dr. Ludger Schrapper,
den Gewerkschaftssekretären Theo Mayer und Jochen Littau zu Beginn dieses Jahres
in Gelsenkirchen.
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Mittwoch, 23. Januar 2008
Personalratswahlen 2008
GdP-Landesbezirksbeirat beschliesst Kandidatenliste für PHPR-Wahlen
Brigitte Herrschaft und Herbert Uebler zu Spitzenkandidaten gewählt
Die Mitglieder des Landesbezirksbeirats haben am 23.01.2008 einstimmig die
Aufstellung der Kandidatenliste für die
Wahl 2008 zum Polizeihauptpersonalrat beschlossen.
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Montag, 21. Januar 2008
Pressemitteilung
Innenminister macht einen wichtigen Schritt, dem der zweite folgen muss
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt die Ankündigung
von Innenminister Wolf, Beförderungs-
und Karrierechancen in der Kriminal- und Schutzpolizei gerecht zu verteilen.
Dass in der Vergangenheit Ermittler
der Kriminalpolizei überproportional mehr in Spitzenämter befördert wurden als
bei der Schutzpolizei, dürfe allerdings
jetzt nicht zu deren Nachteil ausgelegt werden, sagte GdP-Landesvorsitzender
Frank Richter.
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Freitag, 18. Januar 2008
Pressemitteilung
Gericht stellt fest: Landesregierungen verhalten sich seit 2003
verfassungswidrig
GdP-Chef Frank Richter: „12 Prozent Minus - das ist Ausbeutung der Beamten“
Düsseldorf. Die letzte bescheidene Besoldungserhöhung von einem Prozent
habe es 2004 gegeben. Jetzt fordert die
Gewerkschaft der Polizei (GdP) Landesregierung und den Landtag als Gesetzgeber
auf, sich rechtskonform zu verhalten
und die Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen wieder so zu bezahlen, wie
es die Verfassung vorschreibt.
„Seit dem Jahr 2003 behandelt das Land seine Beschäftigten nicht mehr
verfassungskonform, dieser Zustand muss
endlich beendet werden“, verlangt GdP-Landeschef Frank Richter. Die
Landesregierung müsse aus eigener Kraft
heraus ein Zeichen setzen. Das hätte schon längst geschehen können. Die Chance
dazu gibt ihr die seit dem 01.01.2007
in Kraft getretene Föderalismusreform.
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Donnerstag, 17. Januar 2008
Beamtenbesoldung verfassungswidrig
Verwaltungsgericht Arnsberg verweist Klagen an das Bundesverfassungsgericht
In einem Verfahren, in dem sich ein Kollege mit GdP-Rechtschutz gegen die
Streichung des Urlaubsgeldes zur Wehr
setzte, hat das Verwaltungsgericht Arnsberg entschieden, dass die Besoldung der
Beamten des Landes Nordrhein-
Westfalen seit dem Jahre 2003 nicht mit dem Alimentationsprinzip vereinbar ist.
Das Verwaltungsgericht ist der Ansicht,
dass damit die Beamtenbesoldung in NRW mindestens seit dem Jahr 2003
verfassungswidrig ist. Aus diesem Grunde
hat das Verwaltungsgericht Arnsberg die Klage dem Bundesverfassungsgericht zur
Entscheidung vorgelegt.
Mittwoch, 16. Januar 2008
Spontandemo gegen NOKIA - Polizei solidarisch
GdP-Chef Richter: „Arbeitsplatzvernichtung gefährdet den inneren Frieden“
Düsseldorf. „Das ist Arbeitsplatzvernichtung nach Heuschreckenart. Die
betroffenen Kolleginnen und Kollegen bei
Nokia haben unsere volle Unterstützung. Deshalb ist es für uns
selbstverständlich, mit ihnen gemeinsam gegen die
Pläne des Konzerns zu protestieren“, sagt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft
der Polizei, Frank Richter zur
Demonstration gegen die Werkschließung in Bochum, an der sich zur Stunde spontan
über 1000 Menschen versammelt
haben. mehr....
Montag, 14. Januar 2008
Pressemitteilung
Das Anlegen der Uniform ist Dienstzeit - Innenministerium nicht gesprächsbereit
Düsseldorf. Die Nervosität im Innenministerium steigt. Nachdem nun auch das
Verwaltungsgericht Aachen geurteilt
hat, dass Rüstzeiten im Polizeidienst als Dienstzeit anerkannt werden müssen,
macht die Polizeiabteilung des
Innenministeriums alle Schotten dicht. Ein Angebot des
Polizei-Hauptpersonalrates zu klärenden Gesprächen wurde
abgelehnt. „Mitbestimmung gibt es nicht mehr, in Nordrhein-Westfalen regiert nur
noch das Kurfürstentum“,
kritisiert Frank Richter, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP).
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Dienstag, 8. Januar 2008
Pressemitteilung
Frank Richter: „Leistung muss sich wieder lohnen“
Düsseldorf. „2008 ist das Jahr, in dem Schluss gemacht werden muss mit
den Sonderopfern der Beschäftigten im
Öffentlichen Dienst. Es reicht, die Landesregierung kann nicht damit rechnen,
dass ihre Beschäftigten in demütiger
Bescheidenheit zuschauen, wie ihnen und ihren Familien die Existenzgrundlage
Stück für Stück weiter entzogen wird.
Es geht darum, den sozialen Status der Beschäftigten zu sichern. Und das geht
nur mit deutlichen Gehaltssteigerungen.“ mehr....
Montag, 7. Januar 2008
Erfolgreiche GdP-Politik
Landtag setzt Weg zur zweigeteilten Laufbahn fort – Über 5300 Beförderungen
Der Landtag Nordrhein Westfalen hat Mitte Dezember 2007 den Haushalt für
das kommende Jahr beschlossen.
Daraus ergeben sich mehr als 5300 Beförderungsmöglichkeiten im Jahr 2008.
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Montag, 7. Januar 2008
Pressemitteilung
Frank Richter: „Oberflächliche Debatte lenkt von Sicherheitsdefizit ab.
Landesregierung und Mehrheitsfraktionen haben kein schlüssiges
Sicherheitskonzept.“
Düsseldorf. Frank Richter, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei
(GdP) in Nordrhein-Westfalen, kritisiert die
Oberflächlichkeit sicherheitspolitischer Debatten: „Die Landesregierung und die
sie tragenden Fraktionen des
Landtages haben kein schlüssiges Sicherheitskonzept. Sicherheitspolitik in
Nordrhein-Westfalen wird durch Schlagzeilen
in der Tagespresse bestimmt, aber nicht durch eine mittel- und langfristige
Strategie. Die Polizei wurde zwar neu organisiert,
aber eine neue Organisation ersetzt keine Konzeption. Auf die wirklich
relevanten Fragen der Kriminalitätsbekämpfung gibt
die Landespolitik derzeit keine Antworten.“
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Freitag, 4. Januar 2008
Es reicht. Schluss mit Sonderopfern.
Düsseldorf. Das sind unsere Ansprüche für 2008.
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Mittwoch, 2. Januar 2008
Schluss mit den Sonderopfern!
Beamte und Versorgungsempfänger am Aufschwung teilhaben lassen
Düsseldorf. Obwohl die letzte Anpassung der Beamtenbesoldung und der
Versorgungsbezüge am 01.08.2004 stattfand,
hat der Landtag kurz vor Weihnachten mit den Stimmen von CDU und FDP ein
weiteres Sonderopfer für die Beamten-
und Versorgunsempfänger beschlossen.
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Mittwoch, 2. Januar 2008
Pressemitteilung
Jugendstrafrecht wird nicht konsequent ausgeschöpft – Erziehungscamps sind
Unsinn
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen
lehnt eine Verschärfung des Jugendstrafrechts
oder gar die Einrichtung von Erziehungscamps nach amerikanischem Vorbild
entschieden ab. „Es bringt nichts, immer
wieder die alt bekannte Leier zu spielen, so lange die Möglichkeiten des
vorhandenen Strafrechts nicht konsequent
ausgeschöpft werden“, betont GdP-Landesvorsitzender Frank Richter.
Erziehungscamps seien Unsinn.
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Montag, 10. Dezember 2007
Kürzung der Sonderzahlung für die Beamten
Durch das Sonderzahlungsgesetz NRW wurde das Weihnachtsgeld für Beamte
von früher rund 84 % auf bis zu 60 %
eines Monatsgehaltes abgesenkt. Diese Kürzung ist mit dem Haushaltsbegleitgesetz
2006 noch einmal verschärft
worden und für Beamtinnen und Beamte (ab A 9) sind die Sonderzahlungen von 50 %
auf 30 % für
Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger (ab A 9) von 37 % auf 22 %
gesenkt worden.
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Mittwoch, 5. Dezember 2007
Urteil schafft Klarheit
Das Verwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass die Zeit des Rüstens
vor Dienstbeginn und nach Dienstende
anzurechnende Arbeitszeit ist.
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Montag, 3. Dezember 2007
Pressemitteilung
Polizei muss auch in neuer Uniform unverwechselbar bleiben
Düsseldorf. „1400 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in
Nordrhein-Westfalen testen ab heute neue Uniformen.
Nicht die Farbe, sondern Tragekomfort und Praxistauglichkeit müssen entscheidend
für die neue Polizeiuniform sein.
Zudem muss sie unverwechselbar bleiben. Auch im neuen Outfit muss Polizei auf
den ersten Blick als Polizei erkennbar
sein.“
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Donnerstag, 29. November 2007
Sport ist Klasse!
Die GdP hat ihre Meinung zum Entwurf eines Sporterlasses in einem
Flugblatt zusammengefasst. Wichtig ist uns:
Sport ja, aber differenzierte Lösungen.
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Mittwoch, 28. November 2007
Brigitte Herrschaft als Kandidatin vorgeschlagen
Düsseldorf/Oberhausen. 96 Vertreter der Tarifbeschäftigten wählten
während des Tarifforums in Oberhausen
einstimmig die Kollegin Brigitte Herrschaft als GdP-Kandidatin der
Tarifbeschäftigten im Polizei-Hauptpersonalrat. mehr....
Montag, 26. November 2007
Pressemitteilung
Frank Richter: „Wir fordern gerechte Bezahlung für gute Arbeit und Schluss mit
der Benachteiligung -
Erneutes Sonderopfer für die Beamten wäre verfassungswidrig“
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat heute im NRW-Landtag erneut
darauf gedrängt, den Beamten des
Landes kein weiteres Sonderopfer abzuverlangen. Bei der Expertenanhörung im
Unterausschuss Personal des
Haushaltsausschusses forderte GdP-Landesvorsitzender Frank Richter die
2,9prozentige Besoldungsanpassung für die
Beamten, ebenso wie für die Tarifbeschäftigten, bereits zum 1. Januar 2008 und
nicht erst ein halbes Jahr später. Nach
Überzeugung der GdP wäre eine erneute Verzögerung der Besoldungsanpassung
verfassungswidrig.
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Montag, 26. November 2007
25 Jahre Frauen in der Schutzpolizei
Düsseldorf. Spannend informativ und unterhaltsam, ein sehr gelungenes Treffen,
so war der allgemeine Tenor am
8. November 2008 nach der Veranstaltung des Landesbezirks NRW der Gewerkschaft
der Polizei. Das Thema
„25 Jahre Frauen in der Schutzpolizei von NRW“ hat viele Gäste angelockt: Aus
der nordrhein-westfälischen Politik,
natürlich von Vertreterinnen gewerkschaftlicher Frauengruppen, vom
DGB-Landesbezirk, den kompletten
Landesfrauenvorstand, den geschäftsführende Landesbezirksvorstand, vor allem
aber viele Kolleginnen der ersten
Stunde, konkret der Einstellungsjahrgänge von 1982, 1983, 1984 und folgende.
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Donnerstag, 22. November 2007
Pressemitteilung
Frank Richter: „Nach Köln brauchen wir sachliche Aufklärung aber keine
Oberlehrer“
Düsseldorf. „Der Tod des 17jährigen Schülers, der sich in Köln nach einem
Gespräch mit Polizeibeamten das Leben
genommen hat, ist tragisch und erschütternd. Die Hintergründe müssen genau so
aufgeklärt werden, wie wir uns fragen
müssen, was getan werden muss, damit Gewalt unter jungen Menschen und von jungen
Menschen verhindert werden
kann. Was wir nicht brauchen sind Neunmalkluge, die jetzt den Oberlehrer
spielen.“
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Mittwoch, 21. November 2007
Pressemitteilung
Innenminister hält Wort: GdP erreicht 50 Beförderungen noch vor Weihnachten
Düsseldorf. „Der Innenminister hat Wort gehalten.“ Mit diesen Worten
begrüßt Frank Richter, Landesvorsitzender
der Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Entscheidung von Innenminister Dr. Ingo
Wolf, noch für dieses Jahr 50
Beförderungsmöglichkeiten zu schaffen. Profitieren davon werden Polizeimeister,
die jetzt noch vor Weihnachten von
A7 nach A8 befördert werden können.
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Dienstag, 20. November 2007
Pressemitteilung
Zum Handeln der Kölner Polizei gibt es keine Alternative
Düsseldorf. Frank Richter, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei
(GdP) in Nordrhein-Westfalen, weist energisch
Vorwürfe an die Kölner Polizei zurück. Der tragische Selbstmord des 17jährigen
Schülers in Köln, der mit einem
18jährigen Mitschüler offenbar gewaltsame Aktionen an ihrer Schule besprochen
hatte, sei nicht eine Folge der
polizeilichen Ermittlungen, sondern ein alarmierendes Zeichen der Situation von
Jugendlichen und an Schulen.
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Donnerstag, 15. November 2007
Pressemitteilung
Frank Richter: Sport als „Pflichtfach“ für die Polizei ist grundsätzlich richtig
Düsseldorf. „Wer jugendliche Straftäter festnehmen oder gegen
gewalttätige Demonstranten im täglichen Dienst
einschreiten soll, der muss topfit sein“, sagt Frank Richter, Vorsitzender der
Gewerkschaft der Polizei (GdP) in
Nordrhein-Westfalen. Die GdP sei grundsätzlich bereit, einen Sporterlass des
Innenministers zu unterstützen, wenn
Einigkeit über das Ziel bestehe. Es gehe um Gesundheitsvorsorge in einem Beruf
mit hohen Anforderungen. Es
dürfe nicht darum gehen, Überalterung und Personalmangel mit der Verpflichtung
zu mehr Sport zu kaschieren. mehr....
Dienstag, 13.11. 2007
Haushalt 2008
Düsseldorf. Zum Entwurf des Landeshaushalts 2008 haben der DGB und die
Gewerkschaft der Polizei
zwei umfangreiche Stellungnahmen an alle Abgeordneten des Landtags gesandt.
Diese Stellungnahmen könnt ihr hier einsehen:
Dienstag, 6. November 2007
Altersteilzeit für Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte
Düsseldorf. Im Zusammenhang mit der Frage der Gewährung von
Altersteilzeit für Polizeibeamte kam es in der letzten
Zeit zu einigen Irritationen und Anfragen, weil behauptet wurde, das Verbot der
Gewährung von Altersteilzeit für
Polizeibeamte sei Anfang Oktober 2007 ausgelaufen und deshalb könne wieder
Altersteilzeit beantragt werden. mehr....
Dienstag, 6. November 2007
Pressemitteilung
25 Jahre Frauen in der Schutzpolizei – Gewerkschaft der Polizei lädt zum
Jubiläum ein
Düsseldorf. Vor 25 Jahren begannen erstmals 74 Frauen ihre Ausbildung bei
der Schutzpolizei in Nordrhein-Westfalen.
Mit ihnen zusammen hatten am 1. Oktober 1982 auch 1661 Männer ihre Ausbildung
bei der Polizei begonnen. Die
Gewerkschaft der Polizei (GdP) feiert das Jubiläum „25 Jahre Frauen in der
Schutzpolizei“ am 8. November, im Ibachsaal
des Stadtmuseums Düsseldorf, Berger Allee 2. Kabarett über „Frauen – Ungeheuer
im Kommen“, ein historisch-wissenschaftlicher
Spannungsbogen zum Thema „Frauen bei der Polizei“ und ein „Blick zurück nach
vorn“ des GdP-Landesvorsitzenden
Frank Richter stehen auf dem Programm, das um zehn Uhr von der
GdP-Landesfrauenvorsitzenden Martina Filla eröffnet wird. mehr....
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Pressemitteilung
Landesregierung kürzt Pension der Polizeibeamten um vier Prozent – Bayern nicht
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) drängt darauf, dass die
Polizeizulage auch in Nordrhein-Westfalen ruhegehaltsfähig
bleibt. Wie schon in der Haushaltsanhörung des Landtags vom 16. Oktober spricht
der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende
Peter Hugo von einer weiteren Benachteiligung der Polizeibeamtinnen und
Polizeibeamten in Nordrhein-Westfalen. „Die
Landesregierung kürzt unsere Pensionen um vier Prozent“, kritisiert Hugo.
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Donnerstag, 11. Oktober 2007
Bereitschaftspolizei
GdP bemängelt Zunahme der Streichung des Erlassfrei und führt diesbezüglich
Gespräche im IM
Düsseldorf. Unser Kollege Adi Plickert hat am 01.10.2007 in einem
Gespräch mit dem Einsatzreferenten LPD Heinen auf folgendes
hingewiesen: Vom 01.01. bis 30.09.2007 wurde an den bisherigen 39 Wochenenden an
20 Wochenenden das Erlassfrei gestrichen.
Bis zum 30.09.2007 wurde fast jeder Hundertschaft im Schnitt ca. 5 - 6 Mal
zumindest teilweise das Erlassfrei gestrichen.
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Freitag, 28. September 2007
Kostendämpfungspauschale
Düsseldorf. Aufgrund der teilweise widersprüchlichen Rechtsprechung des
OVG Münster und angesichts der Rechtsprechung des
Bundesverwaltungsgerichts hat
das Finanzministerium NRW auf Anraten der Gewerkschaften hin mit Runderlass vom
24.09.2007
für Rechtssicherheit in Sachen „Kostendämpfungspauschale“ gesorgt.
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Mittwoch, 26. September 2007
Pressemitteilung
Landtag muss Verantwortung für NRW-Polizisten in Afghanistan übernehmen
Düsseldorf. Der Landesbezirk der Gewerkschaft der Polizei (GdP)
Nordrhein-Westfalen fordert eine Befassung (oder Erörterung)
des Landtages in
Düsseldorf zum Einsatz nordrhein-westfälischer Beamtinnen und Beamten in
internationalen Krisengebieten. mehr....
Montag, 24. September 2007
Pressemitteilung
Zu wenige Bewerbungen für 1100 neue Stellen - Der Polizei fehlen
Einstellungsberater
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wirft dem Innenminister
vor, den Beschluss der Landesregierung auszuhebeln, ab
2008 jährlich 1100
Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter einzustellen. „Ende August gab es nur
rund 700 verwertbare
Bewerbungsanträge, und diese Bewerber müssen nun auch noch
das strenge Auswahlverfahren für den Polizeidienst bestehen“, teilt
GdP-Landesvorsitzender Frank Richter mit.
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Freitag, 21. September 2007
Pressemitteilung
Wahltag ist Zahltag – Landtag gibt modernem Kurfürstentum gesetzliche Grundlage
Düsseldorf. Mit einem Flugblatt an ihre Mitglieder reagiert die
Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf die Verabschiedung des neuen
Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG) durch die schwarz-gelbe Mehrheit des
Landtages und die Konsequenzen daraus. Unter der
Schlagzeile „Wahltag ist
Zahltag – Landtag gibt modernem Kurfürstentum gesetzliche Grundlage“ stellt die
GdP fest:
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Donnerstag, 20. September 2007
Pressemitteilung
„Löcher im Budget“ sofort dem Innenministerium melden
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ruft Polizeibehördenleiter
auf, finanzielle Engpässe in den Behörden unverzüglich dem
Innenministerium zu
melden. In vielen Polizeibehörden wird das Geld knapp, weil im laufenden
Haushaltsjahr eine globale Minderausgabe
von zwölf Prozent gegenüber 2006
erwirtschaftet werden muss, die Mehrwertsteuer und die Treibstoffkosten stark
gestiegen sind und
durch die Neuorganisation der Polizei zusätzlich Umzugs- und
Renovierungskosten das Budget schmälern.
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Donnerstag, 20. September 2007
Pressemitteilung
Der Polizei in Nordrhein-Westfalen geht das Geld aus
Düsseldorf. Der Polizei geht das Geld aus. „Wenn der Innenminister jetzt nicht
reagiert, bleiben die Streifenwagen bald in der Garage,
weil kein Benzin mehr
gekauft werden kann“, kritisiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Ihr
Landesvorsitzender Frank Richter
fordert den Innenminister auf dafür Sorge zu
tragen, dass die Arbeitsfähigkeit der Polizei in Nordrhein-Westfalen
gewährleistet bleibt.
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Mittwoch, 19. September 2007
Pressemitteilung
Neues LPVG missachtet Besonderheiten des Polizeidienstes
Düsseldorf. Zur heutigen Verabschiedung des neuen
Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG) durch den Landtag erklärt der
stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Peter
Hugo: mehr....
Dienstag, 18. September 2007
A U F R U F
In 48 Stunden entscheiden Landtagsabgeordnete in NRW über demokratische
Strukturen im öffentlichen Dienst!
Düsseldorf. Wir fordern die Abgeordneten auf, für den Erhalt demokratischer
Strukturen bei der Abstimmung im Landtag am
19. / 20. September 2007 zu votieren
und die Novelle zur Änderung des Landespersonalvertretungsgesetzes abzulehnen.
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Mittwoch, 12. September 2007
Kein guter Tag für Nordrhein-Westfalen
LPVG-Änderung im Innenausschuss durchgewunken
Düsseldorf. Der Gesetzentwurf zur Änderung des LPVG und der
Änderungsantrag von CDU und FDP-Fraktion wurden in der öffentlichen
Sitzung des
Innenausschusses des NRW-Landtages am 12. 09. 2007, wie erwartet, von den
Vertretern der Regierungsparteien durchgewunken. mehr....
Dienstag, 11. September 2007
Modernes Kurfürstentum soll in NRW Wirklichkeit werden
Düsseldorf. Der Änderungsantrag der CDU/ FDP Fraktionen zum LPVG enthält
hinsichtlich der Rechte und Möglichkeiten der
Beschäftigten in Fragen der
Mitbestimmung keine Verbesserungen.
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Mittwoch, 5. September 2007
Pressemitteilung
Frank Richter: Polizeilicher Erfolg gegen Terroristen widerlegt These nach
Zentralisierung
Düsseldorf. Die von den Sicherheitsbehörden vereitelten Bombenanschläge
islamistischer Terroristen sind
nach Aussage von Frank Richter, NRW-Landesvorsitzender der Gewerkschaft der
Polizei (GdP) und
Mitglied des GdP-Bundesvorstandes, Ergebnis der guten Zusammenarbeit von
Polizeibehörden. Damit sei
auch die These von Bundesinnenminister Schäuble widerlegt, Polizeiarbeit müsse
zentralisiert werden.
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Montag, 3. September 2007
Pressemitteilung
GdP: Keine Herabsetzung der Altersgrenze beim Waffenbesitz
Frank Richter begrüßt den Rückzieher des Bundesinnenministers
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt den Rückzieher von
Bundesinnenminister Schäuble
von seinem Vorschlag, das Waffenrecht zu ändern. Die Altersgrenze für den
Waffenbesitz bei Sportschützen
soll nun doch nicht von 21 auf 18 Jahre gesenkt werden.
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Mittwoch, 29. August 2007
Pressemitteilung
Wir hoffen, dass die Polizei jetzt endlich den Anschluss an das digitale
Zeitalter findet
Düsseldorf. „Wir hoffen, dass die Polizei in Nordrhein-Westfalen jetzt
endlich den Anschluss an das digitale Zeitalter findet.“ Mit diesen Worten
begrüßt Frank Richter, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP),
den heutigen Startschuss von Innenminister Wolf für drei Testanlagen zur
Einführung des Digitalfunks bei Polizei und Rettungsdiensten. Mit dem Test
sowohl bei Polizei und Feuerwehr, habe die Politik eine zentrale Forderung der
GdP aufgegriffen. Zur Gewährleistung schneller Reaktionszeiten sei eine
Vernetzung aller Sicherheitskräfte und Rettungsdienste zwingend erforderlich.
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Freitag, 24. August 2007
Pressemitteilung
Ein NPD-Verbot hätte die Gewalttat in Mügeln nicht verhindert
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei in Nordrhein-Westfalen hält
nichts von einem NPD-Verbot. „Wenn die NPD jetzt schon verboten wäre, hätte das
die indischen Mitbürger in Mügeln auch nicht geschützt“, erklärt
GdP-Landesvorsitzender Frank Richter. Nach Mügeln erneut ein NPD-Verbot zu
fordern, dokumentiere eine erschreckende Ratlosigkeit und politische
Überforderung in der Frage, wie man Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz
begegnen müsse.
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Freitag, 24. August 2007
Pressemitteilung
GdP zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität
Frank Richter: „Keine nationalen Eigenbrötlereien – konzertierte Aktion auf
europäischer Ebene notwendig.“
Düsseldorf. Der NRW-Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Frank
Richter, fordert als Konsequenz aus den Duisburger Morden eine konzertierte
Aktion auf deutscher und europäischer Ebene. „Wir müssen Informationsstränge
schaffen, die Erkenntnislagen besser vernetzen und Nachrichtenwege im Bereich
der organisierten Kriminalität deutlich verkürzen“, stellt Richter fest. Es
dürfe bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität und bei der
Gefahrenabwehr keine nationalen Eigenbrötlereien geben.
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Freitag, 24. August 2007
Die DPolG übernimmt langjährige GdP-Forderung!
Düsseldorf. Die DPolG dreht sich mittlerweile so schnell um die eigene
Achse, dass sie dem Ballett der Deutschen Staatsoper Konkurrenz machen könnte.
Nach dem Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen behauptete die DPolG, die
NRW-Polizei brauche keine zusätzlichen Stellen, es könne sogar auf mehrere
tausend Stellen verzichtet werden. Heute kopiert die DPolG die Aktion 5000 Plus
unserer Gewerkschaft der Polizei und fordert von der Politik – nach den Morden
in Duisburg – 5000 zusätzliche Stellen. Herzlich willkommen im Boot.
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Montag, 20. August 2007
Letzte Einmalzahlung für Regierungsbeschäftigte
Düsseldorf. Bei Abschluss des TV-L wurden unter anderem für die Jahre 2006 und
2007 insgesamt drei Einmalzahlungen vereinbart.
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Mittwoch, 15. August 2007
Pressemitteilung
GdP: Keine Verlängerung der Lebensarbeitszeit für Polizistinnen und Polizisten
Düsseldorf. Die Absicht der Bundesregierung und einzelner Bundesländer, die
Lebensarbeitszeit auch für Polizistinnen und Polizisten zu verlängern, lehnt die
Gewerkschaft der Polizei, Landesbezirk NRW, ab.
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Freitag, 10. August 2007
Kostendämpfungspauschale rechtswidrig!? - Eine Justizposse
Düsseldorf. Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen - 6.
Senat - hat am 18.07.07 mit mehreren Urteilen entschieden, dass die
Kostendämpfungspauschale im Beihilferecht des Landes NRW unvereinbar mit dem
Fürsorgeprinzip und damit verfassungswidrig sei.
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Mittwoch, 8. August 2007
Großdemonstration für den Erhalt der Mitbestimmung
Düsseldorf. Mehr als 10.000 Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaften des
öffentlichen Dienstes - darunter ca. 1500 GdP-Mitglieder - haben heute am 8.
August 2007 gegen den von der Landesregierung geplanten Abbau der Mitbestimmung
im öffentlichen Dienst protestiert.
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Dienstag, 7. August 2007
GdP kippt Altersbegrenzung bei der Bereitschaftspolizei
Düsseldorf. Nach intensiven Gesprächen mit dem Innenministerium ist es
uns gelungen, den bereits mit Datum vom 28.06.2007 in Kraft getretenen Erlass
Bereitschaftspolizei in wesentlichen Teilen zum Vorteil der Angehörigen der
Bereitschaftspolizei zu verändern.
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Montag, 6. August 2007
Pressemitteilung
Gewerkschaft der Polizei stellt klar!
Düsseldorf. An den letzten beiden Tagen wurde in den Medien die Meldung
verbreitet, die GdP-Geschäftsstelle sei im Zusammenhang mit einem
Ermittlungsverfahren wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz
durchsucht worden.
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Donnerstag, 2. August 2007
Pressemitteilung
GdP: Schockvideos bringen Verkehrsrowdys zur Vernunft
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei unterstützt den Innenminister bei
seiner neuen Strategie, von der Polizei angehaltene Alkoholsünder, Raser,
Drängler oder Gurtmuffel mit schockierenden Videos von Unfalltoten und
Verletzten zu konfrontieren.
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Freitag, 20. Juli 2007
Beihilfe: Kostendämpfungspauschale ist rechtswidrig Düsseldorf. Der 6. Senat des Oberverwaltungsgerichts für das Land
Nordrhein-
Westfalen in Münster hat mit Urteilen vom 18.07.07 entschieden, dass
der Abzug der
Kostendämpfungspauschale von der Beihilfe rechtswidrig ist.
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Montag, 16. Juli 2007
Schichtdienst bei DNA-Analysen würde Fachkräftemangel noch vergrößern
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei wendet sich entschieden gegen
die Einführung von
Schichtdienst beim Kriminaltechnischen Institut. In einem Erlass hatte das
Innenministerium
das Landeskriminalamt aufgefordert zu prüfen, ob Schichtdienst geeignet sei,
Verzögerungen
bei der Bearbeitung von DNA-Analysen abzubauen. „Das ist keine Lösung, der
Personalmangel
würde im Gegenteil noch größer“, stellt Frank Richter, Landesvorsitzender der
Gewerkschaft
der Polizei (GdP) fest.
mehr.... Weitere
Informationen hierzu von Klaus Wiescher, Kreisgruppenvorsitzender LKA
Mittwoch, 11. Juli 2007
G8-Gipfel vom 06. - 08.06.2007 in Heiligendamm Düsseldorf.Der
personalintesivste Großeinsatz der Nachkriegsgeschichte liegt nunmehr vier
Wochen hinter uns. Trotz dieser Zeitspanne befassen sich noch die
unterschiedlichsten Interessen-
vertreter aus Gesellschaft und Politik mit den Vorkommnissen rund um den
G8-Gipfel. Auch in der
internen gewerkschaftspolitischen Diskussion haben sich zwischenzeitlich mehrere
Gremien mit
diesem Thema beschäftigt.
Erste Ergebnisse der Nachbereitung des Bundesfachausschuss Bereitschaftspolizei
vom
18. - 19.06.2007 in Berlin:
Einsatzbilder aus dem Bereich
Betreuungskonzept GdP NRW (in Arbeit)
Dienstag, 10. Juli 2007
Was Bayern kann, sollte bei uns in NRW auch möglich sein
Düsseldorf. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein hat ein Herz
für die Polizei des
Freistaats. Er hat dafür gesorgt, dass in Bayern die Polizeizulage
ruhegehaltsfähig bleibt.
Glückwunsch, Herr Minister. Sie haben Ihre Wertschätzung für den oftmals harten
Dienst
der Kolleginnen und Kollegen deutlich gemacht.
mehr....
Dienstag, 10. Juli 2007
Pressemitteilung
Landesregierung darf nach dem ersten richtigen Schritt nicht wieder stehen
bleiben
Düsseldorf. Eine Aussage von Innenminister Wolf elektrisiert die
Gewerkschaft der Polizei (GdP). Der Minister hatte auf die Pläne von
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zur Bekämpfung von Kriminalität und
Terrorismus reagiert. In dem Zusammenhang hat Ingo Wolf behauptet, mit der
Einstellung von 4400 Polizeianwärtern in den nächsten vier Jahren könnten die
NRW-Sicherheitsbehörden verstärkt werden. „Diese Aussage ist falsch“, stellt
GdP-Landesvorsitzender Frank Richter fest.
mehr....
Freitag, 6. Juli 2007
Pressemitteilung
GdP-Forderung: Mindestens 2,9 % Einkommenserhöhung für Polizeibeamte und
Versorgungsempfänger ab 01.01.2008
Düsseldorf. Der Aufschwung der Wirtschaft ist da! Nicht nur der
Sachverständigenrat, auch die
Bundesregierung prognostiziert ein erhöhtes Realwachstum für 2007 und 2008. Die
Steuereinnahmen
sprudeln und die Arbeitslosenzahlen sinken – auch in Nordrhein-Westfalen.
mehr....
Dienstag, 3. Juli 2007
Pressemitteilung
Der Polizist an der Ecke bringt mehr Sicherheit als die Videokamera
Gewerkschaft der Polizei warnt vor Regelungswut
Düsseldorf. Frank Richter, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der
Polizei, nennt die aktuelle
Debatte über mehr Videoüberwachung gefährlich und verlogen. Die vorhandene
Gesetzeslage reiche
aus. „Regelungswut verhindert weder Terrorismus noch Kriminalität, wir können
nicht ganz
Deutschland per Video überwachen“, fordert der Gewerkschaftsvorsitzende eine
sachliche Debatte.
Ein zu allem entschlossener Terrorist sprenge sich auch vor laufender Kamera in
die Luft.
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Montag, 2. Juli 2007
Pressemitteilung
Polizeiorganisationsgesetz II ist ein politisches Placebo
Düsseldorf. „Das von der Landesregierung durchgeboxte Polizeiorganisationsgesetz
II, das am 1. Juli
in Kraft tritt, ist ein politisches Placebo. Es soll den Anschein erwecken, als
tue die Landesregierung
etwas für die Innere Sicherheit. Aber die einzige Wirkung, die dieses
Schein-Gesetz entfaltet, ist Unruhe
bei den Polizeibeschäftigten.“
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Donnerstag, 21. Juni 2007
Pressemitteilung
Jede Verzögerung beim Digitalfunk ist ein Sicherheitsrisiko
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erwartet von der
Landesregierung, dass sie jede weitere zeitliche Verzögerung bei der Einführung
des Digitalfunks vermeidet.
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Donnerstag, 14. Juni 2007
Pressemitteilung
Landesregierung sendet positive Signale an die Polizei – 100 Aktionen zeigen
Wirkung
Düsseldorf. Als Erfolg konsequenter gewerkschaftlicher Arbeit wertet die
Gewerkschaft der Polizei (GdP)
in NRW die jüngsten haushaltspolitischen
Beschlüsse der Landesregierung. Die Übernahme des Tarifvertrages
für die
Beamten, deutlich mehr Neueinstellungen und die beabsichtigte Streichung von kw-Vermerken bei der
Polizei seien positive Signale, stellt
GdP-Landesvorsitzender Frank Richter fest. 100 Aktionen in den letzten
zwei
Jahren, von der Großdemonstration bis zu Mahnwachen, zeigten jetzt Wirkung.
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Mittwoch, 13. Juni 2007
Pressemitteilung
Endlich reagiert die Landesregierung – 100 Aktionen der GdP zeigen Erfolg
Düsseldorf. „Endlich reagiert die Landesregierung auf die dramatische
Überalterung der Polizei in Nordrhein-Westfalen. Statt, wie bisher geplant, 500
Neueinstellungen pro Jahr sollen ab 2008 vier Jahre lang jährlich 1.100
Polizeianwärter eingestellt werden. Mit dieser Entscheidung ist die Gewerkschaft
der Polizei sehr zufrieden. Es ist gut für die innere Sicherheit unseres Landes,
dass unsere ständig wiederholte Forderung und viele Gespräche mit den politisch
Verantwortlichen jetzt Wirkung entfalten.“
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Montag, 11. Juni 2007
Pressemitteilung
Wir trauern um unseren Kollegen
Düsseldorf. Wir trauern um einen 28 Jahre alten Kollegen aus Dortmund.
Bei der Rückfahrt von seinem Einsatz beim G8-Gipfel in Heiligendamm erlitt er
einen tragischen Unfall. Heute ist er an den Folgen seiner Verletzungen
gestorben. Erst vor kurzem hatte er geheiratet und wäre bald Vater geworden.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau.
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Montag, 11. Juni 2007
Respekt für die Arbeit beim G8-Gipfel
Düsseldorf. Allen Kolleginnen und Kollegen der NRW-Polizei, die in
Mecklenburg-Vorpommern anlässlich des Gipfels eingesetzt waren, zollen wir
Respekt für ihre dort geleistete Arbeit. Sie verdienen diesen Respekt für ihren
qualifizierten und professionellen Einsatz trotz gravierender Mängel zum
Beispiel bei Unterkunft und Verpflegung.
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Montag, 4. Juni 2007
Pressemitteilung
Kluge Einsatztaktik ist der beste Schutz für Polizeibeamten beim G8-Gipfel
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen
erwartet bestmöglichen Schutz für die beim G 8-Gipfel eingesetzten
Polizeibeamten durch kluge Einsatztaktik. Aus Nordrhein-Westfalen befinden sich
2200 Polizisten vor Ort. Sie waren von den Rostocker Krawallen nicht betroffen.
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Dienstag, 29. Mai 2007
Pressemitteilung
Der Geheimniskrämer Wolf hat sein Wort gebrochen
Düsseldorf. In einem offenen Brief erheben nun auch die Personalräte beim
Landeskriminalamt und bei den Zentralen polizeitechnischen Diensten sowie der
Gesamtpersonalrat des Instituts für Aus- und Fortbildung bei der Polizei massive
Kritik an Innenminister Wolf. Fünf Wochen vor dem politisch gesetzten Datum, an
dem das Gesetz zur Polizeineuorganisation in Kraft treten solle, seien noch
immer mehr offene Fragen als Antworten vorhanden. Weder die betroffenen
Behördenleiter noch die jeweiligen Personalvertretungen seien beteiligt worden.
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Dienstag, 29. Mai 2007
Pressemitteilung
Nicht wegen, sondern trotz Wolfs Politik haben wir bei uns größtmögliche
Sicherheit
Düsseldorf. „Die Sprüche dieses Innenministers werden immer
unerträglicher. Er redet sich selbst die Welt schön und streut den Menschen Sand
in die Augen.“ Mit diesen Worten reagiert Frank Richter, Landesvorsitzender der
Gewerkschaft der Polizei, auf die Bewertung der neuen Kriminalitätsstatistik
durch Minister Wolf.
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Donnerstag, 24. Mai 2007
JAV-Wahlen 2007
GdP erreicht erneut die Spitzenposition bei den JAV-Wahlen!
Düsseldorf. Zu einem eindeutigen Vertrauensbeweis für die
Gewerkschaft der Polizei und ihre Kandidatinnen und Kandidaten wurden die Wahlen
zu den Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV) im Bereich der Polizei des
Landes NRW.
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Dienstag, 22. Mai 2007
Pressemitteilung
Frank Richter: „Man muss Polizeibeamte auch mal arbeiten lassen.“
Düsseldorf. „Polizeiliche Arbeit ist immer dann erfolgreich, wenn sie von
Kontinuität geprägt ist.“ Mit diesen Worten kommentiert der Landesvorsitzende
der Gewerkschaft der Polizei, Frank Richter, die neuesten Pläne des Kölner
Polizeipräsidenten, Klaus Steffenhagen. Der reagiert mit einem neuen Programm
gegen die dort steigende Zahl von Straftaten und verlangt von den Polizeibeamten
mehr Eigeninitiative. mehr....
Mittwoch, 16.05. 2007
GdP kämpft weiter um den Erhalt der Polizeieinsatzküchen
Düsseldorf. Vor dem Beginn der Sitzung des Innenausschusses am 26.04.2006
wurden dem Vorsitzenden des Ausschusses; Herrn Schittges, CDU, 3746
Unterschriften übergeben, mit denen in erster Linie Kolleginnen und Kollegen aus
dem operativen Dienst der Polizei die Forderung zum Erhalt der Einsatzküchen
unterstützen.
Dienstag, 15.05. 2007
Angriff auf die Mitbestimmung:
Die Folgen!
Düsseldorf. Die NRW-Landesregierung will das
Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) massiv zum Nachteil der Beschäftigten
verändern und elementare Mitbestimmungsrechte abbauen.
Die seit vielen Jahrzehnten bewährte Demokratie in den Behörden soll weitgehend
geschleift werden. Stattdessen will die FDP-gesteuerte Landesregierung mit den
Stimmen der CDU Obrigkeitsdenken wieder einführen und das nahezu
uneingeschränkte Direktionsrecht der Behördenleitungen wiederbeleben.
Nimmt man den Personalvertretungen die wichtigsten
Mitbestimmungsmöglichkeiten, hat das für alle Tarifbeschäftigten und Beamten
schmerzhafte Folgen!
So soll es nach den Plänen der Landesregierung in den mitbestimmungsfreien
Behörden in Nordrhein-Westfalen künftig zugehen (Beispiele):
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Dienstag, 08.05. 2007 Die NRW-Polizei wird zum Spielball eines dialogunfähigen Innenministers
Statt auf Zusammenarbeit setzt die Landesregierung auf eine beispiellose
Geheimdiplomatie
Düsseldorf. Wie viel politische Taktiererei, wie viele
Umstrukturierungen und Neuorganisationen hält eine Polizei eigentlich aus? Wie
oft dürfen Polizeibeschäftigte zu unmündigen Versuchskaninchen gemacht werden,
bis ihre Loyalität zerbricht? Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat
offenbar die Absicht, diese Frage im „offenen Feldversuch“ beantworten zu
lassen. Bewährte Strukturen werden zerschlagen, Fachverstand bei
Organisationsentscheidungen ist nicht mehr gefragt. In der CDU-geführten
NRW-Regierung ist die Polizei zum Spielball eines dialogunfähigen
FDP-Innenministers geworden.
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Donnerstag, 3. Mai 2007
Pressemitteilung
Das haben die Menschen nicht verdient, die den Strukturwandel
mitgestaltet haben
Düsseldorf. Der Protest geht weiter. Mehrere hundert
Personalräte von Polizei,
Schulen und Verwaltung haben vor dem Landtag gegen die Zerschlagung der
Mitbestimmung im Öffentlichen Dienst protestiert. Drinnen diskutierten die
Abgeordneten in erster Lesung den Entwurf der Landesregierung für das neue
Landespersonalvertretungsgesetz.
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Donnerstag, 3. Mai 2007
1. Mai 2007
Vom Aufschwung müssen alle profitieren
Aachen. In seiner Rede auf der Maikundgebung des DGB in Aachen hat
GdP-
Landesvorsitzender Frank Richter gerechten Lohn für gute Arbeit gefordert.
Es sei an der Zeit, dass auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vom
Aufschwung in Deutschland profitieren. Zudem forderte Richter die Landes-
regierung auf, die Mitbestimmung im Öffentlichen Dienst nicht zu zerschlagen mehr....
Montag, 30. April 2007
JAV-Wahlen
Jugend- und Auszubildenden-Wahlen vom 22. bis 24. Mai 2007
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei tritt bei den Wahlen zur Jugend-
und Auszubildendenvertretung bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen, die vom
22.-24.05.07 stattfinden, in allen Fachhochschulbereichen und bei den ZPD mit
kompetenten Kandidatinnen und Kandidaten an. mehr....Flyer JAV-Wahlen
Donnerstag, 26. April 2007
Verfassungsgericht hat die Rechte von Beamten gestärkt
Düsseldorf. Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von Beamten bei der
Berechnung ihrer Pensionsansprüche gestärkt. Der zweite Senat des Bundesverfassungs-
gerichts (Az: 2 BvL 11/04) erklärte die Regelung für verfassungswidrig, wonach beförderte
Beamte vor ihrer Pensionierung mindestens drei Jahre lang die höheren Bezüge ihres
letztens Amtes erhalten haben müssen, um eine daran gemessene Pension zu erhalten.
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Donnerstag, 26. April 2007
Trauer um erschossene Kollegin in Heilbronn
Düsseldorf/Heilbronn: In Heilbronn ist am Mittwochmittag eine Polizeibeamtin erschossen
worden. Ein weiterer Polizeibeamter wurde schwer verletzt. GdP-Bundesvorsitzender
Konrad Freiberg und der Landesvorsitzende Frank Richter: "Wir trauern um die
getötete Kollegin und bangen um das Leben des angeschossenen Kollegen. Seit 1945
sind in Deutschland 388 Kolleginnen und Kollegen von Rechtsbrechern getötet worden."
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Mittwoch, 25. April 2007
Privat vor Staat und die Folgen. Wird die Verpflegung bei Großeinsätzen in
NRW zum Glücksspiel?
Düsseldorf. Auch die ca. 3.000 Einsatzkräfte können heute Opfer des politischen Zieles
"Privat vor Staat" werden! mehr....
Mittwoch, 25. April 2007
Pressemitteilung
Gewerkschaft der Polizei initiiert Gemeinschaftsaktion gegen Rechts:
„Kein Frühling für Hitler – Für Toleranz – Gegen Gewalt“
Düsseldorf. „Kein Frühling für Hitler“ heißt eine von der Gewerkschaft der Polizei
(GdP NRW) initiierte Plakat-Aktion. Gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft und dem DGB-Landesbezirk wirbt die GdP damit „Für Toleranz – Gegen Gewalt“.
„Wir setzen damit zugleich ein Stoppsignal gegen den Versuch von Rechtsextremisten, am 1. Mai
in Dortmund ihre verfassungsfeindlichen, antidemokratischen und fremdenfeindlichen Thesen zu
verbreiten“, sagt Frank Richter, Landesvorsitzender der GdP. mehr....
Dienstag, 24. April 2007
Augen auf gegen Rechts
Düsseldorf. Ausgerechnet am 1. Mai wollen Rechtsextremisten in Dortmund ihre verfassungs-
feindlichen, antidemokratischen und fremdenfeindlichen Thesen verbreiten. Ausgerechnet diese
kleine aber lautstarke Ansammlung Ewiggestriger. Ausgerechnet die heutigen Neonazis, deren
Ziehväter zwischen 1933 und 1945 Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter mit Hass und
Verfolgung überzogen haben. mehr....
Montag, 23. April 2007
Erfolgreiche GdP-Demo vor dem FDP-Landesparteitag
Düsseldorf. Unter dem Motto „Für ein soziales NRW und für den Erhalt der Mitbestimmung“
demonstrierten mehre Hundert Polizeibeschäftigte gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen
von ver.di vor der Alfred-Fischer-Halle in Hamm, in welcher der FDP-Landesparteitag statt fand.
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Freitag, 20. April 2007
Pressemitteilung
GdP demonstriert vor dem FDP-Landesparteitag
Düsseldorf. Hunderte von Polizeibeschäftigten werden dem Aufruf der Gewerkschaft der Polizei
folgen und am 21. April 2007 auf dem Landesparteitag der FDP vor der Alfred-Fischer-Halle in
Hamm-Heesen demonstrieren. mehr....
Mittwoch, 18.04. 2007
Ministerialdirigent von Bauer in der Geschäftsstelle der GdP
Düsseldorf. Gemeinsam mit seinem ständigen Vertreter,
Leitender Ministerialrat Wesseler,
besuchte der Leiter der Abteilung 4 des Innenministeriums, Herr
Ministerialdirigent von
Bauer, am 12.04.2007 die GdP-Landesbezirksgeschäftsstelle in Düsseldorf.
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Montag, 2. April 2007
Pressemitteilung
Beamte dürfen nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelt werden
Düsseldorf. Die Gewerkschaft der Polizei in Nordrhein-Westfalen (GdP)
fordert die Rücknahme der Weihnachtsgeldkürzung für Beamte in diesem Jahr.
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Montag, 2. April 2007
Es lohnt sich, für unsere Ziele zu kämpfen
Düsseldorf. Manchmal macht Innenminister Wolf auch etwas Richtiges, dann
nämlich, wenn er auf die GdP hört. Endlich hat er unsere Forderung nach
Neueinstellung von deutlich mehr als 500 Polizeianwärterinnen und
Polizeianwärtern aufgegriffen.
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Freitag, 30. März 2007
Tagung höherer Dienst
200-Projekt
Sprockhövel. Auf Einladung der GdP nahmen 53 Beamtinnen und Beamte des h.
D. der Polizei am 27. März 2007 in Sprockhövel an einer Tagung für
Führungskräfte der Polizei teil.
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Dienstag, 27. März 2007
Pressemitteilung
Arroganz statt Dialog – Innenminister Wolf flüchtet vor dem Spitzengespräch mit
Gewerkschaften zur Novelle des Landespersonalvertretungsgesetzes
Düsseldorf. Als „Eklat erster Güte und beispiellose Arroganz“ kommentiert
Frank Richter, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), das
heutige so genannte „Spitzengespräch“ im Innenministerium zur Novelle des
Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG).
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Mittwoch, 21. März 2007
Pressemitteilung
Frank Richter: „Ein Innenminister muss kein Diplomat sein – aber er braucht
Problemlösungskompetenz und Dialogbereitschaft. Die vermissen wir bei Herrn
Wolf“
Düsseldorf. „Die Gewerkschaft der Polizei stört sich nicht daran, dass
Innenminister Wolf oft wie der Elefant im Porzellanladen agiert. Dramatisch ist
vielmehr, dass er zu oft die fachliche Kompetenz für sein Amt vermissen lässt.
Was derzeit aus dem politischen Raum gegen Wolf angezettelt wird, ist ein
Ablenkungsmanöver, um diese fachlichen Mängel zu verdecken.“
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