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Stand:
01.03.09
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Gehaltsforderung -
Demo in Düsseldorf am 27.02.2009
Polizisten, Lehrer und Straßenarbeiter
legen Düsseldorf erneut für Stunden lahm
Am vergangenen
Freitag (27.02.09) fand in Düsseldorf eine weitere Großdemonstration
im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst statt,
zu der u. a. die Gewerkschaft der Polizei aufgerufen hatte.
Die Demo fand somit unmittelbar vor den entscheidenden Verhandlungen am
anschließenden Wochenende statt. Wie den Medien zu entnehmen war, versammelten
sich
in der Landeshauptstadt
ca. 10.000 Demonstranten.
Unter ihnen
befand sich auch eine Abordnung unserer Kreisgruppe aus dem Rhein-Erft-Kreis.
Die Mitreisenden berichteten, dass unter allen Teilnehmern eine große
Solidarität herrscht.
Entschlossenheit und Beharrlichkeit im Hinblick auf die Forderungen der
Arbeitnehmerseite waren deutlich
spürbar. Nach einem Fußmarsch durch die Düsseldorfer Innenstadt kam es am
Rheinufer zu einer
Abschlusskundgebung. Neben dem Ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske wurden die
Forderungen an die
Arbeitgeberseite auch durch unseren Landesvorsitzenden der GdP-NRW Frank Richter
abermals deutlich
untermauert:
"Der GdP-Vorsitzende Frank Richter
warnte die Landesregierung, während der Kundgebung, sich nicht der
politischen Verantwortung für die eigenen Beschäftigen zu entziehen, nur weil
die Tarifverhandlungen in Potsdam
geführt werden. „Über den Tarifvertrag wird nicht nur in Potsdam entschieden,
sondern auch im Düsseldorfer
Kabinett“, betonte Richter. Schließlich habe Rüttgers dafür gesorgt, dass NRWs
Finanzminister Helmut Linssen
als Stellvertreter von Hartmut Möllring bei den Tarifverhandlungen in Potsdam
mit am Tisch sitzt. „Deshalb sitzt
auch Rüttgers mit am Tisch“, sagte Richter. Bei der Polizei nenne man das
„Mittäterschaft“. „Denn wer Schmiere
steht, ist auch nachher mit dabei, wenn abgerechnet wird. Und das sage ich nicht
nur als Polizist, sondern auch als
Wähler“, erklärte Richter mit Blick auf die vier Wahlen, vor denen NRW in den
kommenden anderthalb Jahren
steht.
Die Politik müsse sich „endlich wieder um die Menschen kümmert, die dieses Land
am Leben halten, statt nur
um die Rettung der durch Finanzspekulationen in eine Schieflage geraten Banken
und Wirtschaftskonzerne“,
forderte der GdP-Vorsitzende. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seien nicht
bereit hinzunehmen, dass sie
am Ende die Zeche dafür bezahlen sollen, „dass große Jungs und Mädchen Monopoly
gespielt und über Jahre das
Geld verzockt haben, das sie selbst hart erarbeitet haben“.
Was in diesem Land in den letzten Jahren passiert ist, sei unsozial, skrupellos
und kriminell. „Wer dann noch sagt,
das ist das freie Spiel der Kräfte, ist unanständig“, betonte Richter. „Man muss
Lumpen auch Lumpen nennen
dürfen.“ Deshalb würden sich die Gewerkschaften keine weiteren
Lohnzugeständnisse mehr abpressen lassen.
„Wir haben unser Oper zur Sanierung der öffentlichen Haushalte längst erbracht.
Die Zeit der Sonderopfer im
öffentlichen Dienst ist vorbei.“
Hier einige Bilder unserer Teilnahme















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