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Stand: 05.11.05
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36. KW - Information an die Medien in Sachen
Postkartenaktion
Originaltext:
Erftkreis
Wenn der Postmann
klingelt... Eine
Posse der besonderen Art löste letzte Woche die Deutsche Post und indirekt auch
die Kreisgruppe Erftkreis der Gewerkschaft der Polizei bei zahlreichen Bürgerinnen
und Bürgern im Erftkreis aus. „
Was sind Sie bereit, für Ihre Polizei und damit für die Sicherheit der Bürger
zu tun“? Diese Frage war auf jeder der insgesamt 559 Postkarten zu lesen, die
von der Kreisgruppe der Gewerkschaft der Polizei letzte Woche an politische
Entscheidungsträger aller Couleur -
vom Bundestagsabgeordneten bis hin zum Kommunalpolitiker - im
Erftkreis geschickt wurden. Dazu
hatte die Gewerkschaft der Polizei der Deutschen Post schriftlich einen Auftrag
zum Frankierservice im Rahmen der Infopost erteilt. 559
mal klingelte daraufhin der Postmann und wollte eine dieser Postkarten im
Gegenwert in Höhe von 0,96 Cent beim Empfänger abgeben. 26 mal nahm er die
Karte wieder mit und schickte sie mit dem Stempel „ Annahme verweigert „ an
die Kreisgruppe zurück. Was
war passiert? „
Wenn weise Menschen nicht irrten, müssten die Narren verzweifeln „, so
Michael Mertens, Vorsitzender der Kreisgruppe Erftkreis der Gewerkschaft der
Polizei. Ein
kleiner - aber sehr entscheidender Fehler war der Deutschen Post AG unterlaufen.
Der Auftrag zum Frankierservice war dort zwar eingegangen, hatte sich aber
offensichtlich im Wege der „ Verwaltungsschluchten „ unerkannt entfernt. So
wurden alle 559 Karten unfrankiert gegen eine Empfängergebühr in Höhe von
0,96 Cent auf den Weg gebracht. 533 Empfänger zahlten und nahmen die Karten
entgegen. „
Eine Glosse, die an Peinlichkeit nicht zu überbieten ist“, so Mertens und
stellt eindeutig klar, dass die auf der Postkarte gestellte Frage
nach dem Wert von Polizei und Sicherheit auf keinen Fall an der
unbeabsichtigt unfrankierten Postkarte messbar sei. Die
meisten Kartenempfänger trennten denn zum Glück auch die unfrankierte
Postkarte deutlich von den seit Wochen laufenden Aktionen der Gewerkschaft der
Polizei zu den beabsichtigten Vorhaben der Landesregierung. Mertens nahm
zahlreiche Anrufe entgegen, bei denen sich die Bürger mehr als deutlich hinter
ihre Polizei im Erftkreis stellten. Einige Anrufer überlegten sogar, der
Polizei eine Spende zukommen zu lassen. So
gestärkt einigte Mertens sich schließlich auch mit Frau Lochte, Leiterin des
Service - Managements der Deutschen Post AG in Hürth. Sie erklärte sich spontan zur Rückerstattung der
eingezahlten Versandkosten bereit und bedauerte den Vorfall. Ein
Rechtfertigungsschreiben seitens der Deutschen Post AG ist für diesen Fall
nicht vorgesehen. Verantwortlich
i.S.d.P. : Michael Mertens, Ruf: 0 22 33
- 52 20 11
/ 0160
- 6029426 Erreichbarkeit
über eMail: gdp-erftkreis@web.de Nähere
Informationen im Internet unter www.gdp-ertfkreis.de |