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Stand: 09.04.07
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Auszug für Intranet
Gerüchteküche endlich schließen: Der Sicherheit im Kreis klare Strukturen geben Der
Ärger im Rhein-Sieg-Kreis ist laut MdL Ilka Keller groß: Der jüngste
Vorschlag der beiden Bonner Landtagsabgeordneten Stefan Grull (FDP) und
Bernhard von Grünberg (SPD), die Kreispolizeibehörden von Bonn, Siegburg und
Euskirchen zusammenzulegen, bedeute einen „neuen Anschlag“ auf die
Sicherheitsstrukturen in der Region. „Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger
sprechen mich mit großer Sorge auf die vielen Gerüchte und Unklarheiten in
der Frage an, wie es hier vor Ort mit der Polizei weitergehen soll“, so
Keller. Ständig gäbe es „neue Schreckensmeldungen“. Jetzt hat Keller sich neuerlich mit einem Schreiben an NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens gewendet. Unter Hinweis auf die jüngst veröffentlichte Kriminalitätsstatistik nennt Keller die „Situation im Rhein-Sieg-Kreis absolut unbefriedigend, zumal ein Zusammenhang zwischen erhöhter Polizeipräsenz und ansteigenden Aufklärungsquoten nicht leugbar“ sei. Eine Umsetzung der gerüchteweise verlautenden Pläne des Innenministeriums habe „schlimme Konsequenzen“: „Einmal heißt es, dass mittelfristig weitere 40 Beamte aus der Region abgezogen werden sollen, dann ist die Rede von der Schließung der Bornheimer oder der Rheinbacher Wache, jetzt kommt der Fusionsvorschlag für die Kreispolizeibehörden Bonn, Siegburg, Euskirchen: So kann man Sicherheitspolitik nicht gestalten“, ärgert sich Keller. Sie will von Behrens jetzt „klare Aussagen“ zu den tatsächlichen Plänen: „Aus meiner Sicht ist die Aufstockung des Polizeipersonals die einzig richtige Antwort auf die fatale Kriminalitätsstatistik.“ „Die
Bonner Landtagskollegen machen es sich schlicht zu einfach mit ihrem
Fusionsvorschlag. Die Personalprobleme der Bonner Polizei lassen sich nicht
auf dem Rücken des Rhein-Sieg-Kreises lösen, indem man alles nach Bonn
abzieht“. Keller, die kürzlich wieder in den Landesvorstand der NRW-CDU gewählt
wurde, präzisiert das Ziel für den Kreis klar: „Wir brauchen präsente und
gut ausgerüstete Sicherheitskräfte vor Ort.“ Dies bedeute „mehr
Polizeikräfte – und nicht Abbau, Zusammenlegung und Streichung“. |